Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Muhammad Ibn Ammar (* 1031 ;† 1086 ) war ein arabischer Dichter und Staatsmann in Andalusien .
Der Aufstieg von Muhammad ibn Ammar unter dem Abbadiden al-Mutatid ( 1042 – 1069 ) der ihn als Dichter in Sevilla stark förderte. Allerdings wurde er in Verbannung geschickt als er mit dem Thronfolger ( 1069 – 1091 ) Freundschaft schloss. Er ging zunächst nach Zaragoza wurde aber nach der Machtübernahme durch nach Sevilla zurück gerufen und zum Minister ernannt. gelang es zeitweise die Bedrohung durch Kastilien abzuwenden. Seine Position nutzte er dazu die Verbannung seines Konkurrenten Ibn Zaidun zu erreichen.
Zum Bruch mit al-Mutamid kam es Ibn Ammar bei einem Feldzug Murcia unterwarf und sich dort als unabhängiger aufführte. Nachdem er aber durch einen Aufstand wurde geriet er 1084 in Gefangenschaft und wurde an al-Mutamid wo er 1086 im Gefängnis getötet wurde.
Literatur: Lexikon der Arabischen Welt Artemis Verlag und Nandy Ronart 1972