ein generalisierendes das Wesentliche erfassende Gedankengebilde. Ausdruck Idee erfährt in den philosophischen Systemen sowie umgangssprachlichen Gebrauch verschiedene Bedeutungen .
Umgangssprachlich wird das Wort Idee verwendet:
zur Bezeichnung einer globalen Vorstellung von einem Gegenstand oft angelehn an den Begriff " Ideal " im Sinne eines Leitbildes.
zur Bezeichnung eines schöpferischen Gedankens eines theoretischen Sinne von "eine Idee haben")
In der Geschichte der Philosophie besonders der Erkenntnistheorie und in der Ethik findet Begriff "Idee" eine häufige und vielfältige Verwendung. Platon verwendet diesen Begriff als zentrale Kategorie den Systemaufbau indem er die Idee zu ontischen Wesenheit erklärt und eine Ideenwelt als Seinssphäre konstruiert der gegenüber die reale Welt bloße "Welt der Schatten" sei.
Die höchste Idee sei die Idee Guten und des Wahren zugleich so daß und erkenntnistheoretischer Aspekt noch weitgehend identifiziert werden( Platonismus ). Diese Systemstruktur bietet bei aller Moidifikationsmöglichkeit Vorbild für alle objektiv idealistischen Systeme so G.W.H. Hegel der die Idee als geistiges Grundprinzip zugleich als Subjekt aller Bewegungsprozesse auffaßt die ihre Entfaltung bis zur Stufe des Selbstbewußtseins "absolute Idee") den Weltprozeß erst hervorbringt.
Weit verbreitet und von verschiedenen weltanschaulichen aus verbreitet ist die Kategorie "Idee" in frühen Erkenntnistheorien der beginnenden Aufklärung. Rene Descartes und G.W. Leibniz versuchen den Wahrheitsgehalt der menschlichen Erkenntnisse sogenannte ideae innatae zu gründen ( Rationalismus ). Im sensualistischen Materialismus von John Locke wird der Begriff "Idee" ebenfalls zentral Gedanke oder Begriff verwendet.
Locke unterscheidet zwischen einfachen Ideen die unmitelbarer Sinneseindrücke entstehen und komplexen Ideen die diesen einfachen Ideen beruhen aber in der ihrer Verknüpfung reine Schöpfungen unserer Verstandestätigkeit sind(Sensualismus).
Einen anderen Inhalt hat der Begriff bei Immanuel Kant wo er zur Bezeichnung "problematischer" (bloß zu verwendender) Prinzipien unserer Vernunft dient mit Hilfe die Totalität der Welt oder auch Idee Gottes als sittliches Prinzip des Guten werden könne ohne daß jedoch ein entsprechender Sachverhalt nachweisbar sei.
Die "Ideen" dienen nach Kant dem der Vernunft nach totaler Erkenntnis bzw. Fixierung sittlichen Ideals. Damit geht Kant einen Schritt Aufdeckung der methodologischen Bedeutung von Ideen. Die ist bei ihm Ausdruck einer höchsten idealen des Wissens.
In den erkenntnistheoretsichen Konzeptionen der gegenwärtigen gibt es kaum nennenswerte Versuche den Begriff Idee in seiner Besonderheit zu bestimmen. Bertrand Russell definiert z.B. die Idee als den eines Organismus dem etwas entspricht "was nicht zugegen ist"(in: B. Russell Human Knowledge 1948 ).
Für den Neukantianismus entspricht der Idee (des Atoms des an sich" usw.) nichts objektiv Existierendes. Dieser von der "Idee" bezeichne eine bloße Erkenntnisschranke.
Auch im Schrifftum der materialistischen Dialektik der Begriff der Idee keine große Beachtung. P. V. Kopnin (1) existiert eine ausführliche der Kategorie Idee. Er hebt dabei folgend heraus:
Ideen sind Widerspiegelungsprodukte und haben ihren in der Erfahrung die auf der Praxis
Ihre Spezifik besteht darin daß sie "Begriffe von Begriffen"(Kant) höchste Synthesen unseres Wissens
Sie sind höchster Ausdruck der objektiven
Die "Idee" wird weiter als ein gnoseologisches Ideal " charakterisiert dem das Erkennen als eine des Wissens entgegenstrebt. Sie spiegelt die Wirklichkeit das Wesen) am tiefsten und vollständigsten wider. ein solches Ideal realisiert sie sich:
in wissenschaftlichen Theorien und Methoden
im künstlerischen Abbild
in der praktischen Erschaffung einer neuen Welt Dingen und Prozessen
Sie ist nur zu begreifen im mit einer Theorie deren Ausgangsprinzip sie entwickelt in der sie ihre Entfaltung und begriffliche erfährt; sie ergibt den theoretischen Zusammenhang innerhalb Systems und hat insofern entscheidende methodologische Bedeutung.
In der Idee erlangt das Wissen solchen Grad an Reife daß es ins Handeln einfließen kann: sie stellt quasi einen für das Handeln dar.