Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Idiorrhythmisches Zusammenleben (auch idiorrhythmische Gemeinschaft ) bezeichnet eine Form des klösterlichen Gemeinschaftslebens.
Es ist ein Gemeinschaftsprinzip eigener Art insbesondere in orthodoxen Klöstern - hier besonders auf der Klosterhalbinsel Athos in Nord griechenland - seit dem 14. Jahrhundert gelebt wird. Vom gegensätzlichen Prinzip des Koinobitentums unterscheidet es sich durch die Erlaubnis Privatbesitz eigener Haushaltung und durch weniger autokratisch ausgeprägte Selbstverwaltungsstrukturen. Auf der Halbinsel Athos es 20 Großklöster die bis Mitte des 20. Jahrhunderts nach diesem Organisationsprinzip funktionieren daneben viele wohngemeinschaftsartige Formen monasterischem Lebens. Heute sind die Athosklöster wieder zum koinobitischen Leben zurückgekehrt.
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