Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein besonders gutes Beispiel für einen entlang einer römischen Hauptstrasse in den Ostalpen die römische Siedlung und Straßenstation Immurium bei Schloss Moosham unweit der Kreuzung Iuvavum ( Salzburg ) Virunum (Zollfeld nördl. von Klagenfurt ) und Teurnia (St. Peter in Holz). Großteil der Erkenntnisse stammt aus einer Grabung zw. 1964 und 1970 durchgeführt wurde und Zuge derer insgesamt 10 Gebäude erforscht werden Die Siedlung liegt unüberbaut an einem windgeschützten auf ca. 1100 m Meereshöhe in erhöhter über dem Murtal. Die Bauten passen sich teilweise steilen Gelände an darunter mehrere Wohnhäuser Bad ein Mithräum und das Stationsgebäude. Von ergrabenen Gebäuden scheint die sog. Mansio J älteste zu sein. Es handelt sich dabei einen mindestens 32.30 x 22.85 m großen bei dem in typischer Weise Räume und um einen zentralen Hof angeordnet sind. Der des rechteckigen Hofes ist inzwischen abgerutscht eine 3 m breite Einfahrt findet sich im Zwei Räume im Norden der Mansio verfügen Hypokaustheizungen die bevorzugten Räume werden im Südosten rekonstruiert. Mörtelbruchstück mit Rutenabdrücken deuten darauf hin die Fundamente aus Bruchstein aufgehendes Mauerwerk in Technik des opus craticium trugen. Es haben keine Hinweise auf das Vorhandensein eines Oberstockes ebenso gibt es keinen Keller. Hinweise auf Ausstattung geben Fragmente von bunt bemaltem Wandverputz blau-grünem Glas. Das Fundmaterial aus diesem Gebäude sehr aussagekräftig: Es fand sich dort die Anzahl von Amphorenscherben in der ganzen Siedlung der Typ Dressel 6B der von augusteischer bis in die erste Hälfte des 2. datiert und wahrscheinlich Öl aus Istrien beinhaltete. Weinamphoren des Typs Dressel 2-4 die bis des 1. Jhs. im Westen des römischen produziert wurden. Datierende Münzen lassen darauf schließen die Mansio schon im Zuge der Erbauung Straße Virunum – Iuvavum errichtet wurde. Wie für eine mansio erwarten gibt es im Fundmaterial auch Wagenteile eine Hipposandale die man den Lasttieren beim auf die angrenzenden Pässe unter die Hufe . Gute Vergleichsbeispiele für diesen Gebäudekomplex finden auf einigen Pässen der Westalpen ( Alpenpässe im Wallis zu römischer Zeit ): Auf dem Scheitelpunkt des Kleinen St. ist ein Bau bekannt der mit seiner an der vorbeiziehenden Passstraße liegt. Um einen mit Einfahrt lagern sich zwei Gebäudeflügel die mit Ställen und Wohnräumen zu identifizieren sind. Befunde gibt es auf dem Scheitelpunkt des St. Bernhard und der Station in Alpe Graia . Eine Raststation derselben Größe Struktur und ist schließlich aus Riom am nördlichen Zugang Julier- und Septimerpass ( Julierpass ) bekannt. Am Ende des 1. Jhs. fast alle ergrabenen Bauten in Immurium bestanden zu haben das für eine typische Badegebäude wurde in flavischer Zeit erbaut. Siedlung lebte vor allem von der Straße wurden in allen Gebäuden außer der Mansio zahlreiche Eisen- und Schlackenfunde gemacht auch und Textilproduktion sind nachgewiesen . Wie lange Station in Betrieb war ob bis ins oder vielleicht sogar ins 5. Jh. lässt nicht mit Bestimmtheit sagen da keine ungestörten aus der Spätantike angetroffen wurden. Die römische im Bereich von Immurium lässt sich nicht mehr mit Sicherheit Ob sich die severische Straße nach Teurnia erst auf der Südseite des Murtales der frühkaiserzeitlichen Straße nach Virunum gabelte damit nicht zwei getrennte Trassen den überschwemmungsgefährdeten Talboden geführt werden mussten konnte nicht geklärt werden.
Literatur: R. Fleischer die römische Straßenstation – Moosham im Salzburger Lungau.= AS 4