Kertész wurde 1995 mit dem Brandenburger Literaturpreis 1997 mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen 2000 mit dem Herder-Preis und dem WELT-Literaturpreis 2001 mit dem Ehrenpreis der Robert-Bosch-Stiftung und 2002 mit dem Hans-Sahl-Preis ausgezeichnet.
Für ein schriftstellerisches Werk das die zerbrechliche Erfahrung Einzelnen gegenüber der barbarischen Willkür der Geschichte wurde Imre Kertész 2002 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Im Zusammenhang mit dem (nicht ins übersetzten) Theaterstück "Csacsifogat" sind gegen ihn schwere Plagiatsvorwürfe von dem Autoren und Dissidenten Pal Ban erhoben worden die Kertész heute nicht befriedigend ausräumen konnte.
Jan Philipp Reemtsma Überleben als erzwungenes Einverständnis. Gedanken bei der von Imre Kertész' »Roman eines Schicksallosen« [Vortrag von 1999] in: Jan Philipp Warum Hagen Jung-Ortlieb erschlug. Unzeitgemäßes über Krieg Tod München: Beck 2003 (= Beck'sche Reihe S.220-249.