Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Indian Reorganisatin Act (IRA - erlassen am 18. Juni 1934 ) war ein US -Gesetz welches die Indianer eigenständiger leben lassen sollte.
Zwischen 1887 und 1933 wollten die mit dem General Allotment Act die Indianer assimilieren. Gegen Ende der kristallisierte sich das Scheitern der Assimilierungspolitik immer heraus. Man sah ein dass der General Act nur zu Armut und Depression nicht zu einer Integrierung in die angloamerikanische Lebensweise hatte. Um die volle Tragweite des Versagens Assimilierungspolitik eruieren zu können gab die Regierung durch das Bureau of Indian Affairs (BIA) eine Studie in Auftrag welche Situation der Reservationsindianer unter die Lupe nehmen sollte. 1928 erschien diese unter Meriam-Report bekannte Studie. Amerikaner zeigten sich geschockt über deren Inhalt. dieser Studie lebten die meisten Indianer in Armut . Ihre Behausungen und sanitären Anlagen waren ihre Gesundheit beängstigend. Die Ausbildung in den Schools wurde als masslos unzureichend taxiert. Die seien im Allgemeinen unglücklich und ohne jegliche Der Bericht sprach Klartext und führte diese Situation auf die Assimilierungspolitik der letzten Jahrzehnte Obwohl durch das BIA in Auftrag gegeben der Meriam-Report insbesondere deren Vorgehen. Das BIA sich hauptsächlich für den Besitz der Indianer für die Indianer selbst interessieren. Als Treuhandagentur das BIA eigentlich die Interessen der Indianer der US-Regierung vertreten.
Abschließend schlug der Bericht an Stelle bisherigen Assimilierungs-Philosophie eine Politik des kulturellen Pluralismus vor. 1932 setzte US-Präsident Herbert C. Hoover den bisherigen Vertreter einer Menschenrechtsorganisation für Indianer (American Indian Defense Association) John Collier neuen Verantwortlichen für Indianerangelegenheiten (Commissioner of Indian ein. Dieser leitete einige Änderungen ein. Die Religionsfreiheit wurde wieder gewährt. Die Schüler der Schools wurden vom Zwang befreit die christliche Religion anzunehmen. Der Verkauf von Landparzellen gestoppt.
Collier arbeitete einen Gesetzesvorschlag aus der Änderungen der Indianerpolitik vorsah. Ein neues Gesetz Indian Reorganisation Act sollte etliche Massnahmen beinhalten darauf abzielten die politische wirtschaftliche und kulturelle der Indianer zu betonen.
So sollten Indianer zukünftig selbst eine Regierung organisieren und ökonomische Unternehmen bilden dürfen. Verkauf von Landparzellen war bereits gestoppt worden. sollten nun bereits getätigte Parzellierungen rückgängig gemacht das Land wieder tribal kontrolliert werden. Land noch nicht an Weisse verkauft worden ist dem entsprechenden Stamm zurückgegeben werden. Des Weiteren sollte die der indianischen Kinder indianische Werte und Traditionen Ein jährlicher Fonds von zwei Millionen Dollar zum Rückkauf von Land für die Indianer werden. Und die Indianer sollten über ein Gericht verfügen können.
Colliers Vorschlag stieß sowohl beim Kongress auch bei den Indianern auf Kritik. Viele weigerten sich ihre Parzellen zurückzugeben. Collier strich Passus aus dem Gesetzestext und fügte ihm Absatz an wonach jeder Tribe Referendumsrecht gegen Annahme dieses Gesetzes hatte. Dem Kongress seinerseits insbesondere der Einbezug der indianischen Kultur in Ausbildung der Boarding Schools und die Schaffung indianischen Gerichtes. So wurde das Gesetz weiter und am 18. Juni]] 1934 von der verabschiedet.
Obwohl massiv abgeschwächt brachte das Gesetz Änderungen für die Indianer. Grundsätzlich wurde die Souveränität der Stämme gesichert. Sie konnten Stammesregierungen und hatten wieder bessere Kontrolle über ihre Daneben war die Landzerstückelung gestoppt. Mit den der Regierung gesprochenen Geldern kauften die Indianer der Zeit des IRA 12.800 km² (rund 1 Millionen acres) Land zurück. Verglichen mit 90 Millionen acres welche den Indianern während Parzellierungszeit verloren ging erscheint dies geradezu lächerlich. Unternehmen wie Viehzucht oder Herstellung von Kunsthandwerk in den Reservationen wurden gefördert etliche Schools durch Tagesschulen ersetzt.
Viele Stämme waren aber keine Freunde IRA. Ihre Zweifel resultierten aus dem mangelnden in die US-Regierung aufgrund der vielen nicht Verträge der Vergangenheit. Sie befürchteten eine Machtsteigerung staatlichen Bürokratie statt einer neuen Selbstbestimmung der Andere wiederum sahen im IRA eine Chance eine positivere Zukunft. So kam es dass den USA (exklusiv Alaska ) 127 Stämme den IRA annahmen und Stämme ihn ablehnten.
Die Machtfülle des BIA und deren war Collier schon immer ein Dorn im 1943 wagte er einen Vorstoss um das von seinen wichtigsten Aufgaben zu befreien. Er Als Folge dieser Niederlage trat er im 1945 von seinem Posten als Verantwortlicher für zurück.
Frantz Klaus: Die Indianerreservationen in den USA - Aspekte Territorialen Entwicklung und des sozio-ökonomischen Wandels . Erdkundliches Wissen Heft 109. Franz Steiner Stuttgart: 1993
Washburn Wilcomb: Handbook of North American Indians . Volume 4: History of Indian-White Relations . Smithsonian Institution (Hg.). Washington: 1988.