Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Indianerkriege wird die Unterwerfung der Indianer Nordamerikas durch die weißen Siedler bezeichnet die im Wesentlichen im 16. bis 19. Jahrhundert statt fanden.
Mit der Landung der ersten Puritaner pure = rein ) der berühmten Pilgerväter (Pilgrim Fathers) auf der Mayflower am 19. November 1620 in New Plymouth (im heutigen US-Bundesstaat Massachusetts ) begann die Eroberung des Nordamerikanischen Kontinents.
Die Einwanderer waren hauptsächlich Engländer die Religion in ihrer Heimat nicht frei ausleben Unter dem Druck staatlicher und kirchlicher Verfolgung 1583) setzten Auswanderungswellen zunächst in die Niederlande seit 1620 nach Nordamerika ein. Weitere Gründe die Auswanderung waren politische Unterdrückung und wirtschaftliche Verarmung führende Krisen in Europa.
Ohne das Wissen der Indianer in auf die Landwirtschaft und die Handhabung der Lebensbedingungen hätten viele europäische Siedlungen an der nicht überlebt. Durch diese Hilfe haben die letztlich ihre eigene Vernichtung vorbereitet.
Anfangs war ein Zusammenleben zwischen Indianern weißen Siedlern möglich doch überschnitten sich innerhalb Zeit indianische Interessen und europäische Territorialansprüche.
Die Europäer degradierten die Indianer mit Überzeugung dass sie nicht das Beste aus Land herausholen würden welches hervorragend für die geeignet war. Die Indianer begnügten sich mit Subsistenzwirtschaft (Überlebenswirtschaft) denn der Kultur der Indianer gehört das Land auf dem sie leben Grunde niemandem. Es sei den Menschen nur pfleglichen Nutzung gegeben und somit sollten sie nur so viel anbauen oder jagen wie auch verzehren können (Einklang mit der Natur).
Konflikte ergaben sich also letztendlich aus unterschiedlichen Vorstellungen von Grenzen Territorien und Besitzrechten. der Jagd kam es daher in den der Weißen häufig zu Grenzverletzungen.
Ihr in England praktiziertes Verhalten der das notwendig war um als religiös-politische Minderheit überleben setzten die Puritaner also in der Neuen Welt fort nun in einer ausgesprochenen Grenzermentalität der ständig als Bedrohung empfundenen Mehrheit der
Mit Frontier bezeichnet man in der nordamerikanischen Geschichte nach Westen vorrückende Siedlungsgrenze zwischen der von Jägern und Fallenstellern beherrschten "Wildnis" und der "Zivilisation". Konkret war die Abfolge der "wandernden wie folgt: Die Besiedlung begann im Osten sich dann mit der Zeit Städte entwickelten kam die Urban Frontier welche aus Kleinstädten in denen sich Händler Handwerker und Spekulanten aufhielten und danach Farming Frontier wobei sich dort von Osten nach erst die Farmer dann die Kleinbauern und Hinterwäldler bzw. Squatter (landlose Bauern ohne Land Rechtstitel) befanden. Weiter im Westen war das der Cattle Mining und Lumbering Frontier anzutreffen. Die Trapper Frontier bestehend aus Fallenstellern Pelzhändlern und Missionaren darauf. Diese Frontier war der letzte von besiedelte Teil der USA denn anschließend kam der "wilde" Westen der Indianer.
Um die Besiedlung von Ost nach zu regeln wurden von den Amerikanern Gesetze aufgestellt: Das Landgesetz von 1785 teilte das Westliche Indianerterritorium in Parzellen einem festgelegten Preis ein. 1820 ermöglichte ein weiteres Gesetz auch nur einer solchen Sektion zu kaufen. Daraufhin folgte 1830 der Indian Removal Act welcher festlegte die Fünf Zivilisierten Stämme in das Gebiet des Mississippi umgesiedelt werden sollten.
Das bekannteste Beispiel einer Umsiedlung war Trail of Tears (Pfad der Tränen) im Herbst und 1838-39. Diese Zwangsumsiedlung des Indianerstammes der Cherokee aus den Südosten ins Indianerterritorium forderte zahlreiche Opfer aufgrund von mangelnder Verpflegung und Ausstattung wobei von den etwa nach Westen aufgebrochenen Indianern etwa 4.000 auf 12.000 km langen Weg starben.
1862 wurde das Heimstädten-Gesetz verabschiedet das zur hatte dass volljährige Amerikaner fünf Jahre lang und bebautes Land kostenlos überschrieben bekamen.
Die Reaktion der Indianer auf ihre entwickelte zu einem Hass der selbst die Indianerstämme zusammenbrachte und sie gemeinsam kämpfen ließ. einzige größere Schlacht welche die Indianer gewinnen war die Schlacht am Little Bighorn River im Juni 1876 . Die 2.500 Indianer hauptsächlich Lakota hatten 200 US-Soldaten unter der Führung Colonel George A. Custer vernichtet. Diese Schlacht entfachte eine umso Welle der Vergeltung der US-Amerikaner. Sie verfolgten Lakota und Cheyenne -Indianer bis zu deren Kapitulation.