Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Induktion bzw. induktives Schließen bezeichnet in der Logik und den Naturwissenschaften das Schließen vom Besonderen auf das Allgemeine zum Zweck des Erkenntnisgewinns .
Im Gegensatz zur Deduktion ist diese Vorgehensweise nur unter bestimmten gerechtfertigt da Verallgemeinerungen mit Unsicherheiten behaftet sind.
Nach der Teminologie von Peirce verläuft die Schlussfolgerungsweise über eine bekannte Regel und ein Resultat auf einen Fall. Die in der häufig angewendete vollständige Induktion ist nach dieser Definition eine deduktive Methode . Denn sie ist - unter Voraussetzung jeweiligen Axiomensystems - exakt gültig.
Ich halte Steine in die Luft lasse sie los. Alle Steine mit denen dies bis heute getan habe fielen hinunter.
Induktive Schlussfolgerung
Steine werden auch in Zukunft hinunterfallen ich sie in die Luft halte und
Alle Naturwissenschaften und auch die allermeisten in unserem Alltag bauen auf dem so Induktionsprinzip auf also auf dem Glauben dass Induktion funktioniert.
Beispiel: Wenn ich Hunger habe esse ich Denn ich habe die Erfahrung gemacht dass den Hunger beseitigt und schließe durch Induktion dies in der Zukunft auch funktionieren wird.
Es ist nicht ohne weiteres klar dieser Induktionsschluss erlaubt ist. Man könnte argumentieren wissen aus Erfahrung dass der Induktionsschluss funktioniert. wir aber aus der Erfahrung auf die schließen wenden wir Induktion an. Auf diese können wir also nicht beweisen dass die erlaubt ist. Viele Philosophen sind deshalb der das so genannte Induktionsprinzip könne nicht auf Prinzipien zurückgeführt werden. (U.a. Karl Popper )