Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Informationsethik ist eine philosophische Disziplin die sich mit dem moralischen Umgang mit Informationen auseinandersetzt. Die Motivation für diese ethische Betrachtung liegt in der wachsenden Bedeutung Informationen die auch als Wandel zur Informationsgesellschaft beschrieben wird. Beim Umgang mit Wissen Informationen in Elektronischen Räumen bilden sich Moralvorstellungen Normen heraus ( Hackerethik Netiquette ...) die im Rahmen der Informationsethik untersucht diskutiert werden.
Die Informationsethik beschäftigt sich unter anderem den Fragen ob und in welcher Form Eigentumsrechte an Informationen geltend gemacht werden können Venterisierung und Napsterisierung ) dem Freien Zugang zu Informationen ( Informationsfreiheit ) und der Überwindung einer Digitalen Kluft zwischen Personen mit und ohne Zugang Informationen der Informationellen Selbstbestimmung und der Wahrung Privatsphäre angesichts wachsender Möglichkeiten der Überwachung ( Datenschutz ) und der Beschränkungen der Verbreitung von ( Jugendschutz Zensur ).
Verwandte Forschungsgebiete sind die Medienethik Computerethik Zukunftsethik Technikfolgenabschätzung und Wirtschaftsethik.
Die wichtigsten Funktionen der Informationsethik sind dem Philosophen und Informationswissenschaftler Rafael Capurro der diesen Begriff auch hat "nach der Entstehung der Strukturen und Machtverhältnisse die das Informationsverhalten bestimmen" "Informationsmythen aufdecken und kritisieren" "verdeckte Widersprüche der herrschenden Sprachnormierung offen legen" und "die Entwicklung informationsethischer Fragestellungen beobachten" [1] .
Der Konstanzer Informationswissenschaftler Rainer Kuhlen behandelt Fragestellungen unter anderem unter dem Begriff der