Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Informationssystem dient der rechnergestützten Erfassung Speicherung Verarbeitung Analyse Benutzung Verbreitung Disposition Übertragung und Anzeige Information. Es besteht aus Hardware (Rechner oder Rechnerverbund) Datenbank (en) Software Daten und all deren Anwendungen (erweitert nach Bill 1994 und FIG 1990).
Informationssysteme sind soziotechnische Systeme die aus für optimale Bereitstellung von Information und (technischer) Kommunikation dienen (Krcmar 2000 S. 20). Diese lässt viel Spielraum zu Interpretationen.
Die dafür notwendige Kommunikation beschränkt sich i.a. auf technische Vorgänge auf die daran beteiligten Personen stärker einzugehen. Dies kann Probleme der Kommunikation vermeiden aber solche auch verursachen bzw. bewußtmachen (VGI 1994 Proc.GeoLIS3).
Kubicek et. al meinen: "Informationssysteme bieten bestimmte Zielgruppen Informationen auf Abruf." (Kubicek et al. S. 32).
Ein Informationssystem IS kann formal als 7- Tupel beschrieben werden (Panyr (1986: 22):
IS = ( A W Q I E U D ) mit
A : Inputfunktion zum Aufbau der internen Repräsentationen Lernfunktion).
W : Interne Repräsentationen (Dokumentmenge Wissensbasis).
Q : Inputmenge als Menge aller zugelassenen Inputkonfigurationen Suchfrage).
I : Outputfunktion (Inferenzfunktion Retrievalfunktion Rankingfunktion).
E : Outputmenge als Menge aller möglichen Outputkonfigurationen Systemvorschlag).
U : Updatefunktion der internen Repräsentationen (Lernfunktion Relevanz-Feedback).
D : Dialogkomponente Interface.
Insgesamt entbrennt ein Streit an der ob für die Betrachtung von Systemen Menschen Technik als gleichwertig angesehen werden können. ... weiß mehr? --» ein Ergänzungsversuch Geof:) Für diese Frage ist nicht unwesentlich ein InfoSystem auf die Bedürfnisse der Benutzer eingeht. Dies hängt u.a. mit folgenden zusammen (bitte ergänzen / redigieren!) :
Ist dem Konzept eine Systemanalyse vorausgegangen die diese Bedürfnisse erfasst und möglichkeit im Modell berücksichtigt (hat)?
Waren (sind) die Datenanbieter und Datenbenützer und willens diese Bedürfnisse zu formulieren?
Hatten (haben) die Programmierer eine Vorstellung von der Denkweise und Fach- Sprachen der Benutzergruppen?
Wie ist die technische und emotionale Belastung der Benützer bei der
Da Informationssysteme Modelle von (realen) Phänomenbereichen sind besitzen sie wie alle Modelle und inakkurate Bereiche insbesondere wenn ein dynamischer unterstellt wird was zu veralteten Modellbereichen führen Es sind daher Update- und Adaptionsfunktionen notwendig um solche Modelleigenschaften anzupassen wobei Relevanz-Feedback-Verfahren hierfür eine Beispielklasse sind.
Krcmar Helmut: Informationsmanagement Berlin Springer 2000.
Kubicek Herbert; Horst Ulrich; Redder Volker; Ulrich; Schumann Ingo; Taube Wolfgang; Wagner Heiderose: www.stadtinfo.de - Ein Leitfaden für die Entwicklung Stadtinformationen im Internet Heidelberg Hüthig Verlag 1997.
Panyr Jiri: Automatische Klassifikation und Information Retrieval. Tübingen 1986.
VGI 1994 Proceedings von GeoLIS-3 . Sonderheft 'Vermessung & Geoinformation' ca. 150 Wien 1994.