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Informed consent


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Informed consent (englisch) ist die qualifizierte Zustimmung die wurde nachdem die Gegenseite einer Aufklärungspflicht nachgekommen

Der äquivalente deutsche Begriff ist Aufklärungspflicht. Wurde ihr nicht genüge getan so kein Informed consent hergestellt und ein Willensmangel oder Formmangel besteht. Die Verhandlungsmoral fordert dass bestimmte Handlungen unter informierten ausgehandelt werden.

Die Idee stammt ursprünglich aus dem Der Patient sollte keine Blankettvollmacht mehr geben sondern alle wichtigen Entscheidungen fällen wozu ihm u.a. ein umfassender Informationsanspruch wird. Inzwischen hat diese Idee aber breite in allen gesellschaftlichen Bereichen gefunden außer im Verbraucherschutz unter anderem auch im Wissenschaftsrecht.

Informed consent in der Debatte um den Missbrauch

Der Begriff Informed consent wurde in den 1980er Jahren maßgeblich vom amerikanischen Missbrauchsforscher David als Begründung für eine generelle Ablehnung von mit Kindern eingeführt. Diese umfasst sowohl sexuellen Missbrauch als auch Doktorspiele unter Kindern. Er beschreibt dass Kinder teilweise Jugendliche zwar willentlich in sexuelle Handlungen einstimmen können dabei nicht die Tragweite einer solchen Zustimmung überschauen. stimmten sie der Handlung nicht wissentlich (informiert) zu unabhängig davon wem sie David Finkelhor fand damit ein sitten-moralisches Argument gegen sexuelle Handlungen mit und Kindern dass sich nicht auf eine Schadensvermutung für die er zum damaligen Zeitpunkt keine Belege sah.

Im angelsäschsischen Recht wird der Informed weitgehend als Grundlage für die strafrechtliche Verfolgung sexuellen Handlungen Erwachsener mit Kindern und von mit Kindern herangezogen. Kinder gelten dabei häufig Personen bis zum 18. Lebensjahr. Juristisch gelten solche Handlungen auch wenn sie nach dem Simple consent (willentliche Zustimmung) mit dem Einverständnis der erfolgten als statutory rape (Vergewaltigung festgesetzt durch ein Statut) und so Handlungen gegen die willentliche Zustimmung ( Vergewaltigung Nötigung ) gleich gesetzt. In der juristischen Betrachtung sexuellen Mißbrauchs von Kindern in Deutschland hat der consent keine Bedeutung (siehe § 176 StGB ).

Nicht klar ist weshalb der Informed in den USA nur bei sexuellen Belangen von Kindern strafrechtliche Anwendung findet. In allen anderen kindliche betreffend findet der Informed consent nahezu keine Konsequenzen für Beteiligte. Eine Begründung hierfür ist nicht gegeben.

Der Informed consent wird häufig im mit dem sexuellen Selbstbestimmungsrecht des Kindes angeführt. er Kindern die kognitiven Fähigkeiten zur Zustimmung sexuellen Handlungen abspricht spricht er ihnen so bei einverständlichen sexuellen Handlungen das Recht auf Selbstbestimmung ab. Dies insbesondere dann wenn strafrechtliche psychotherapeutische Interventionen zu dessen Durchsetzung erfolgen.

Weblinks

Literatur

  • Herbert Jäger: Strafrechtspolitik und Wissenschaft. in: Sexualität und Kriminalität hrsg. v. Fritz Bauer. -- Frankfurt Fischer 1963. -- S. 273-298.
  • Carrie Hill Kennedy: Assessing Compentency to Consent Sexual Activity in the Cognitively Impaired Population. Journal of Forensic Neuropsychiatry 1 3 (1999): 17-33




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