Die Stadt war bereits vor der Zeit besiedelt und erreichte ihre größte historische zu Zeiten Karls des Großen der dort 747 mit dem Bau der Kaiserpfalz begann die 817 unter seinem Sohn Ludwig dem Frommen fertiggestellt wurde. Dieser starb 840 auf einer Au ( Insel ) im Rhein gegebüber der Stadt.
Im Jahre 948 fand in Ingelheim unter Leitung eines Legaten ein Konzil von 34 Bischöfen statt an dem Otto der Große und Ludwig IV. teilnahmen. Ziel war es die Machtkämpfe westlichen Frankreich sowie die Besetzung des Bischofsstuhles Reims zu klären. Eine weitere Synode berief Otto 972 nach Ingelheim ein.
Während mit dem Niedergang der Pfalz Nieder-Ingelheim an Bedeutung verlor entwickelte sich Ober-Ingelheim immer größerer Bedeutung. Das dortige Reichsgericht ( Ingelheimer Oberhof ) war über drei Jahrhunderte ein wichtiges
Die Stadt wurde während des 2. Weltkriegs nicht nennenswert zerstört und nahm anschließend große Anzahl Vertriebener auf. In den letzten Kriegstagen als Amerikaner bereits kurz vor Ingelheim standen wurde 18. März der letzte Volksstrurmkommandant der Stadt Hermann Berndes zum Tode und gehängt weil er die Bevölkerung aufgerufen die Waffen niederzulegen um unnötige Opfer zu
Am 20. März 1945 besetzen Amerikanische Truppen kampflos die Stadt. Kampfkommandant und sein Gefolge hatten bei Herannahen amerikanischen Truppen feige die Flucht ergriffen.
Die französischen Besatzungstruppen übernahmen am 10. Juni die Kontrolle.
Ingelheim am Rhein ist Standort der und Pharmaziefirma Boehringer Ingelheim die in Deutschland der Thomae KG ein weiteres wichtiges Standbein in Biberach an der Riß hat. Wichtige andere Erzeugnisse sind Sauerkirschen (besonders Spätburgunder) und Spargel.
Die Stadt verfügt neben der karolingischen Pfalz über eine Reihe sehenswerter historischer Gebäude die Burgkirche und die Stadtbefestigung von Ober-Ingelheim auch das Rotweinfest stattfindet.
Saalkirche (ev.) 997 als Kapelle St. Peter der Kaiserpfalz