Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Internationale Friedensfahrt („Course de la Paix“) ist ein Radrennen in Mitteleuropa und war bis zum politischen Umbruch den ehemaligen Ostblockstaaten 1989 das international bedeutendste Amateur-Radrennen.
Die Friedensfahrt wurde 1948 erstmals ausgetragen und fand zunächst zwischen Warschau und Prag statt. Ab 1952 wurde das Rennen auch nach Ostberlin geführt und verband danach in wechselnder jeweils im Mai die Hauptstädte der drei Staaten Polen Tschechoslowakei und DDR . Die Friedensfahrt galt vor der Wende die „Tour de France des Ostens“ und dort ähnlich populär wie die Frankreich -Rundfahrt in Westeuropa. Allerdings war das Profil Dreiländer-Rundfahrt nie so selektiv wie sein französisches Die Friedensfahrt wurde weitgehend von den der osteuropäischen Länder dominiert da die ebenfalls westeuropäischen Nationalmannschaften nur mit Nachwuchsfahrern die keinen hatten starten konnten. Einen entscheidenden Einschnitt für die Rundfahrt das Jahr 1989 dar. Der Amateurstatus verlor innerhalb kürzester seine Bedeutung und wurde schließlich ganz abgeschafft. Friedensfahrt geriet in die Krise. Mitte der Jahre wurde sie zu einem Profi-Rennen umgestaltet hat sich inzwischen im Kalender des Radsportweltverbands UCI als Rennen der mittleren Kategorie 2.2 Sie führt weiterhin durch die klassischen Teilnehmerländer Polen Tschechien bzw. Slowakei und Deutschland) berührt die Hauptstädte jedoch noch selten.
Der erfolgreichste Teilnehmer ist Steffen Wesemann die Friedensfahrt zwischen 1992 und 2003 fünf gewinnen konnte. Je vier Erfolge errungen haben Ampler (dreimal für die DDR einmal für polnische Team "Mroz") und der Pole Ryszard Der zweimalige Gewinner Gustav-Adolf Schur genannt „Täve“ wurde nach 1989 mit Abstand zum populärsten Sportler der DDR gewählt.
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