Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Internetsucht versteht man den zwanghaften Drang jeden oft stundenlang im Internet herumzusurfen. Oft werden bestimmte Foren oder Chatrooms aufgesucht in denen man sich regelmäßig Gleichgesinnten trifft. Aber auch Sex-Seiten und Spielangebote fleißig genutzt. Das Internet spielt im Leben Betroffenen die Hauptrolle. Andere Verpflichtungen die das normalerweise mit sich bringt werden meist vernachlässigt. Extremfall wird die virtuelle Welt zu einem für die sonst üblichen realen sozialen Kontakte. freundschaftliche Kontakte werden nicht mehr getätigt. Es zu einem Kontrollverlust der den User zwingt länger im Netz zu verweilen. Hinterher haben Internetsüchtige oft Schuldgefühle können sich von ihrer Sucht aber nicht befreien.
Nach außen verheimlichen Internetsüchtige oft ihre oder wollen sie nicht wahrhaben. Sie bagatellisieren ihr Verhalten. Ist der PC einmal defekt es zu Entzugserscheinungen schlechter Laune Nervosität Reizbarkeit und Schweißausbrüchen. Es kann auch dazu kommen der Süchtige kaum noch etwas isst wenn vor dem Monitor sitzt.
Als besonders gefährdet gelten depressive und veranlagte Menschen. Besonders verbreitet soll die Internetsucht männlichen Surfern unter 18 sein weil sie dem Druck des Alltags nicht gewachsen fühlen zum Ausgleich in die virtuelle Welt flüchten. vernachlässigen ihre Hausaufgaben. Erwachsene ziehen sich immer von der Außenwelt zurück. Viele surfen nachts herum und kommen übermüdet zur Arbeit.
Der Begriff Internetsucht (Onlinesucht) wurde von dem New Yorker Ivan Goldberg selbst ein intensiver Internet-Nutzer – eher scherzhaft – geprägt. Das Thema "Internet (Netaddiction) entwickelte sich schnell zum Gesprächsthema nicht in der Internetgemeinde. Die New York Times hatte im Februar 1995 einen Artikel Thema "Internetsucht" geschrieben. Seither häufen sich die
Seit dem Jahr 2000 hat sich den Untersuchungen des Berliner Psychiaters Werner Platz Zahl der Internetsüchtigen in Deutschland vervierfacht. In gibt es ca. 10.000 Internetsüchtige was aber die Spitze des Eisberges sei.
In den USA wird die Zahl an Internetsucht -Erkrankten auf ca. 200 000 geschätzt. Diese geht aus einer Studie der amerikanischen Psychologie-Professorin S. Young hervor [1] . Young schätzt die Internet-Sucht die sie internet use" (PIU) nennt weltweit auf etwa der www-Surfer. Eine österreichischen Studie (Zimmerl und [2] ergab dass 12.7% der untersuchten Probanden ein suchtartiges aufweisen welches man als "Pathologischen Internet - (PIG)" bezeichnen könnte. Gemäß einer wissenschaftliche Studie der Humboldt Berlin [3] in der über 7000 Internet-User über Gewohnheiten befragt wurden verbringen Internetsüchtige (3% der durchschnittlich 35 Gefährdete (7%) 29 Stunden Stunden Woche im Netz. Der durchschnittliche Normal-User (90%) es auf 17 5 Stunden. Jugendliche und Erwachsene sind besonders betroffen. Niedriger sozialer Status Arbeitslosigkeit und fehlende Partnerschaft sind Risikofaktoren.
Gefährdungsstadium : Dieses ist gegeben wenn 3 der beschriebenen Kriterien über 6 Monate vorhanden sind.
kritisches Stadium : Hier müssen es bereits 4 Kriterien einen Zeitraum von 4 Monaten sein.
chronisches Stadium : Dies ist gegeben wenn das kritische mit den 4 Kriterien überstiegen wird und Folgeschäden auftreten z.B. Jobverlust Trennung von Partnern von der Familie Verschuldung oder physische Schäden der Augen oder der Wirbelsäule