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Interrupt


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In der Informatik versteht man unter Interrupt (lat. interruptus = Unterbrechung) die kurzfristige eines laufenden Programmes oder genauer gesagt einer der CPU abzuarbeitenden Befehlssequenz um einen anderen Prozess Interrupt-Routine auszuführen. Anschließend wird die Ausführung des an der Unterbrechungsstelle fortgesetzt.
Sinn eines Interrupts ist z.B. die einer schnellen Reaktion auf Signale von Ein/Ausgabe-Bausteinen Zeitgebern (Timern). Auch Multitasking wäre ohne Interrupts kaum möglich.

Ausgelöst werden Interrupts meist durch Elektronikkomponenten einer so genannten "Unterbrechungs-Anfrage" (engl. Interrupt-Request - Die meisten Prozessoren kennen auch spezielle Interrupt-Befehle so genannte Software-Interrupts auszulösen. Bei den Hardwareinterrupts unterscheidet man maskierbaren Interrupts deren Auslösung man (bei gewissen Routinen) unterbinden kann und nicht-maskierbaren Interrupts (NMI) immer einen Sprung des Prozessors in die auslösen.

Bei x86 Prozessoren gibt es 256 Interrupts. Wird Interrupt aufgerufen egal ob von der Software von der Hardware so werden Flagregister Codesegment Instruction Pointer auf dem Stack gesichert und einer Funktion gesprungen deren Adresse in der steht. Diese Tabelle befindet sich in dem Kilobyte des Hauptspeichers (0000h:0000h-0000h:0400h). Jede Interruptnummer benötigt Bytes 2 Bytes für das neue Codesegment 2 für den Offset.

Im Protected Mode der CPU kann Position der Interrupttabelle festgelegt werden. Hier benötigt jedoch mehr Speicher da hier für jeden ein Deskriptor gebraucht wird.




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