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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Intershop (Handel)


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Intershop war eine Einzelhandelskette in der DDR deren Waren nur mit konvertierbaren Währungen später Forumschecks und nicht mit Mark der DDR bezahlt werden konnten. Ein nicht gewollter war dass der normale DDR-Bürger dadurch einen Einblick in das Warenangebot des Westens bekam mit dem Konsumgüterangebot der DDR vergleichen konnte.

Geschichte

Am 14. Dezember 1962 wurde in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die staatliche Handelsorganistation Intershop gegründet. sollten frei konvertierbare Währungen ( Devisen Valuta ) erwirtschaftet werden. An Valuta herrschte in DDR solch ein Mangel dass sogar kleinste willkommen waren. Zielgruppe sind Transitreisende und Besucher dem westlichen Ausland. Die erste noch mobilen wurden in Berlin im Bahnhof Friedrichstraße eingesetzt. wurden hauptsächlich Zigaretten zu einem wesentlich günstigerem als in Westberlin verkauft. Nach und nach dann auch Alkohol und andere Waren hinzu. 1962 wurden so 1 Million DM Umsatz

Anfangs wurde der Intershophandel von der organisiert. Mit der Einrichtung der ersten Interhotels dann auch dort ein so genannter Zimmerservice Diese wurden meist in einem Hotelzimmer untergebracht sollten auch dort zum Ausgeben von Valutawährungen Nach und nach wuchsen diese Geschäfte immer

Später wurden dann auch Geschäfte an auf Rastplätzen an den Transitstrecken zwischen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin und auf Bahnhöfen Flug- und Fährhäfen Bezahlt werden konnte mit jeder frei konvertierbaren vor allem mit Deutsche Mark (DM). Das umfasste Nahrungsmittel Kleidung Spielwaren Schmuck Kosmetika technische Geräte Tonträger und mehr. Diese Produkte gab es in der für die offizielle Währung Mark der DDR nicht oder nur in minderer Qualität zu

Bis 1974 war es DDR-Bürgern verboten Valuta zu Durch Erlass der Ministerrates der DDR wurde Verbot dann aufgehoben und DDR-Bürger durften auch den Intershops einkaufen. Sie konnten Valuta jedoch legal für Mark der DDR eintauschen. Legal nur Valutageschenke von Verwandten aus dem westlichen oder Arbeitsentgelt für Tätigkeiten im westlichen Ausland anteilig in Valuta ausgezahlt wurde.

Valuta etablierten sich in der DDR Sachwerten wie Antiquitäten oder hochwertigen Lebensmitteln als mit der man aber nicht in Läden Verkaufseinrichtungen einkaufen konnte sondern nur im Intershop bei Bekannten. Ein üblicher (illegaler) Umtauschkurs war DM für 4 Mark der DDR oft man aber noch deutlich mehr Mark der für DM zahlen (bis zu 1:25). Umtauschwünsche sogar in Zeitungen der DDR annonciert. Dabei kurzzeitig die Umschreibung "blaue Fliesen" in Anlehnung Farbe von 100-DM-Scheinen verwendet. Der offizielle Umtauschkurs DDR war 1:1. Dieser fand jedoch nur dem legal möglichen Umtausch von DM in der DDR Anwendung zum Beispiel beim Zwangsumtausch Bürger der BRD und West-Berlins beim Besuch DDR oder die Bereitstellung von 15 DM für DDR-Bürger die ins westliche Ausland reisen Die Mark der DDR war eine Binnenwährung durfte das Staatsgebiet der DDR nicht in Richtung verlassen nur in andere Länder des RGW .

1974 gab es mittlerweile 271 Intershops. nahm Erich Honecker öffentlich im DDR-Fernsehen während einer Rede den Intershops Stellung. Aber die Bevölkerung sah die unterschiedlichen Warenangebote.

Ab April 1979 mussten Valuta bei der Staatsbank der in so genannte Forumschecks umgetauscht werden. Eine Forumscheck-Mark entsprach einer

In den 1980er Jahren gab es mittlerweile 380 Filialen der Umsatz ging in die Milliarden. Seit 1962 wurden in der DDR die Filalen Exquisit (für hochwertige Bekleidung) und seit 1976 Delicat (für hochwertige Nahrungsmittel) aufgebaut und so auch Bürgern der DDR ohne Westgeld Zugang zu hochwertigen Waren ermöglichen. Dies war auch einer der Hauptkritikpunkte vieler Bürger der die allein mit ehrlicher Arbeit nie etwas Intershop hätten kaufen können.

Das MfS überwacht die Intershops sehr stark. Teilweise auch Überwachungskameras eingesetzt und anfangs wurden sogar kontrolliert. Auch der Warentransport war gut gesichert. kam es aber zu zahlreichen Diebstählen und teilweise bewaffneten Überfällen auf Intershop-Filalen. Bei der war neben der Volkspolizei immer auch das MfS beteiligt. Man fest das auch Filalleiter und Angestellte häufig Tätergruppe gehörten. Man führte so in den Jahren ein dass das Verkaufspersonal einen Teil Lohns in Westgeld bekommt und die Trinkgeldern festen Regeln abgeführt werden mussten.

Da man im Intershop nicht fotografieren existieren nur sehr wenige Fotos aus dem der Läden. Die meisten stammen vom MfS. August 1984 erhielt der westdeutsche Fotograph Günther Schneider Sondergenehmigung. Er erstellte eine Fotoserie über die Davon erhoffte man sich eine Umsatzsteigerung.

Eine Besonderheit stellten die Intershops im Bahnhof Berlin-Friedrichstraße dar ( siehe dort ).

Liste der Intershops

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