Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mit 400.000 Einwohnern ist Iquitos die größte Stadt in Perus Regenwald und die Hauptstadt der Provinz Loreto. Stadt ist nur per Flugzeug oder mit Boot auf dem Amazonas zu erreichen.
Die Stadt wurde um 1750 als Mission der Jesuiten gegründet. Ursprünglich war sie eine Verteidigungsbastion Indios die sich nicht bekehren lassen wollten. kleine Siedlung mit 1500 Einwohner überlebte bis Ausbruch des Kautschuk-Booms der zwischen 1870 und 1880 einsetzte. In den nächsten 30 Jahren sich die Stadt zum Zentrum der Kautschukgewinnung des -handels. Die Indios wurden wie Sklaven behandelt während die Kautschukbarone immer reicher Der Boom endete genauso schnell wie er hatte als es einem Briten gelang Samen der Kautschukpflanze aus Brasilien zu schmuggeln. In Malaysia wurden daraufhin Plantagen errichtet deren Kautschuk wesentlich billiger und leichter zu ernten Jahrzehntelang rang Iquitos ums Überleben. Die Versuche Wirtschaft über den Anbau von Tabak und Bananen anzukurbeln scheiterten. Ebenso die Ideen den (ein giftiges Gebräu das die Indios zum verwendeten) als Insektizid einzusetzen oder exotische Tiere an Zoos aller Welt zu verkaufen.
Anfang der 1960er Jahre änderte sich die Lage wieder. Entdeckung von Erdöl und dessen Förderung ließ Iquitos zur Stadt aufsteigen. Seit einigen Jahren entwickelt sich Tourismus ebenfalls zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Iquitos heute für Touristen der Ausgangspunkt für ausgedehnte oder eben solchen die dafür gehalten werden. ist die gesamte Umgebung kommerzialisiert und echter Dschungel ist nicht mehr zu erleben.