Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 12. Dezember 2019 

Isabel Martínez de Perón


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Präsidentin Isabel Martínez de Perón

Isabel Perón (eigentlich: "María Estela Martínez de Perón" - das "de" bezeichnet in der argentinischen Amtssprache die mit jemandem; * 4. Februar 1931 in La Rioja (Argentinien)) war von 1974 bis März 1976 Präsidentin von Argentinien.

Isabel Perón kam als María Estela auf die Welt. Ihr Leben das sie durch Tanzen in Nachtclubs bestritt war bis 1955 ohne nennenswerte Vorkommnisse. Zwischen 1955 und 1956 lernte sie den zweimal verwitweten Juan Domingo Perón kennen der gerade als argentinischer Präsident worden war. 1961 heiratete das Paar in Madrid ihrem spanischen Exil . 1973 kehrten Juan und Isabel Perón nach zurück denn es zeichnete sich ab dass peronistische Partei ( partido perónista ) allerbeste Aussichten hatte die kommenden Wahlen gewinnen und der Ruf nach einem "starken der imstande sei das Land aus der Krise herauszuführen wurde laut. Im Oktober 1973 Perón ein zweites Mal Präsident von Argentinien. Frau die - in Anlehnung an den Personenkult um seine zweite Frau Evita - für die Öffentlichkeit den Namen bzw. "Isabelita" führte machte er zur Vizepräsidentin.

Doch bereits am 1. Juli 1974 verstarb Perón. In aller Hast wurde inthronisiert damit um die Nachfolge in der keine Diskussionen oder gar Neuwahlen riskiert wurden. war von dem Amt allerdings völlig überfordert. hatte sie die Bildung noch das politische diese Aufgabe zum Vorteil ihres Landes auszufüllen. war die Marionette der hinter ihr stehenden peronistischen Machthaber. hat sie das Land in die nachfolgende Militärdiktatur hineinregiert gleichwohl ist zu konzedieren dass Entwicklung wahrscheinlich auch ohne ihr Dazutun diesen genommen hätte.

Isabels Amtszeit war das vorläufig erste einer bis dahin zwar schwierigen aber im demokratischen Prinzipien folgenden Regierungszeit. Ihre Präsidentschaft war Vorbote des bislang schwärzesten Kapitels argentinischer Geschichte der Phase der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 und belegt wie eine Strategie des um jeden Preis ein Land in die führt. Denn eine Wirtschaftskrise allein hat nicht eine Diktatur zur Konsequenz. Sicherlich gab es Inflation . Sie wurde dadurch bekämpft dass die Währung der " Peso " entwertet und neues Geld gedruckt wurde. reichten aber auch die neu gedruckten Scheine aus so dass in den 70er Jahren die alte wie auch die neue Währung in Umlauf waren.) Es gab auch Korruption . Aber die Zeit war nicht hoffnungslos. das selbst über keine nennenswerte originäre Industrie verfügte war schon Jahrzehnte vorher Anziehungspunkt für zahlreiche europäische Unternehmen gewesen die in dem südamerikanischen Land Produktions- und Vertriebsstandorte aufbauten Arbeitsplätze und Einwanderer schickten in deren Hand es das jeweilige Unternehmen am dortigen Standort zum zu bringen. Neben der argentinischen Kultur hatte eine europäische Kultur etabliert ohne die andere verdrängen. Die Hauptstadt Buenos Aires war zu Zeit eine von Vielfalt und Toleranz geprägte Metropole .

Getrieben von der Angst die Macht verlieren begannen die Peronisten mit der politischen Oppositioneller und Kritiker . Sie bedienten sich dabei terroristischer Methoden - die Menschen verschwanden und kehrten nicht wieder. Und sie sahen hilflos zu wie sich der Terrorismus plötzlich verselbständigte: Kriminelle Gruppierungen linke wie taten es ihnen nämlich gleich. Entführungen oft genug verbunden mit Gelderpressungen waren eine der größten Bedrohungen dieser Nicht auszuschließen ist dass begünstigt durch das bei der Gelegenheit die eine oder andere Rechnung" beglichen wurde. Isabels Amtszeit wurde geprägt unregelmäßig wiederkehrende "wilde Streiks" ( "huelgas" ) und offiziell angeordnetem Stillstand des Lebens "paro general" ). Für die Bevölkerung von Buenos Aires es einerlei wie das Geschehen tituliert wurde. die Konsequenz war stets die gleiche: Jeder zu dass er rasch nach Hause kam dies möglichst unter Vermeidung der Haupt- und der Stadt da sich dort häufig marodierende herumtrieben die mit Schusswaffen die ihnen zufällig die Füße laufenden Menschen bedrohten. Der Terrorismus die Hauptstadt Argentiniens und damit auch das Land fest im Griff.

Im Oktober 1975 entführten linksperonistische Guerilleros die " Montoneros " den den Standort Argentinien betreuenden Produktionsleiter Firma Mercedes-Benz Heinrich Metz. Terrorismus war plötzlich nicht ein rein argentinisches Problem. Die Regeln der Erpressung waren denkbar einfach wer nicht freigekauft wurde ermordet. Deshalb entschied sich Mercedes-Benz zu Nach offiziellen Firmenangaben kostete Metz' Freilassung 2 US-Dollar der Anführer der Montoneros behauptete 4 Millionen erhalten zu haben darauffolgenden Geschäftsjahr soll Mercedes beim Finanzamt in Deutschland 7 5 Millionen Dollar nicht näher deklarierte Betriebskosten abgesetzt haben. Der Heinrich Metz" löste eine massenhafte Abwanderungswelle unter deutschen Immigranten aus da kein Unternehmen ihnen länger risikolosen Verbleib im Land garantieren konnte. Welche das für das Land und die jeweiligen hatte ist schwer abzuschätzen. Die Tatsache dass vielen Fällen die Flucht überstürzt und ohne geschah führte dazu dass in den deutschen Privatschulen von einem Tag auf den anderen Schulhöfe halb leer blieben und Klassen des Schuljahres nur in Deutschland ein Pflichtschuljahr und regelmäßig nur von Immigrantenkindern besucht de facto mehr existierten.

Die Peronisten bekamen die eskalierende Gewalt in den Griff. Isabel Perón wurde am 24. März 1976 von Militärs festgenommen und unter Hausarrest der fünf Jahre andauern sollte. 1981 wegen Korruptiondelikte von einem Gericht abgeurteilt sie aber noch im gleichen Sommer wieder freien Fuß gesetzt. Sie lebt heute in



Bücher zum Thema Isabel Martínez de Perón

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Isabel_Mart%EDnez_de_Per%F3n.html">Isabel Martínez de Perón </a>