Jede Ortschaft hat ein eigenes Wappen hier beschreibene ist jedoch das gemeinsame Wappen Gemeinde Isernhagen:
Geteilt durch einen silbernen Schrägwellenbalken oben in Rot drei silberne Lilien (2:1) unten in Grün vier aufgerichtete einander deckende silberne
Die drei Lilien auf rotem Grund der rechten oberen Hälfte - sie sind Wappen der einst hier ansässigen Herren von entliehen - stehen für die drei Ortschaften ehemaligen Samtgemeinde Kirchwarmbüchen. Die vier Bauerschaften in die Pferdezucht tonangebend ist werden durch die Hufeisen auf grünem Grund in der unteren symbolisiert. Dazwischen schlängelt sich als blaues Band Wietze die alle sieben Ortschaften dieser Gemeinde verbindet.
Die vier Altdörfer Isernhagens wurden im Jahrhundert in der Form eines klassischen langgestreckten in Bauerschaften angelegt und deren Bezeichnung blieb bis auch erhalten: Die Farster Bauerschaft (F.B.) die Bauerschaft (K.B.) die Niedernhägener Bauerschaft (N.B.) und Hohenhorster Bauerschaft (H.B.). Diese Bezeichnungen sind alten Ackerbürgerstädten entnommen die ehemals Gärten Äcker und besaßen welche von den geburen dann bewirtschaftet wurden. In niederdeutschen Städten sich dafür die Bezeichnung Burschap erhalten. Die anderen zur Gemeinde gehörenden sind noch wesentlich älter als die vier Isernhagens. Ein "Warmbüchen" wird bereits im 12. erwähnt und Kirchhorst kann aufgrund seines Ortsnamens älter eingeschätzt werden. Die dortige Kirche eines schönsten Baudenkmäler der Umgebung wurde im 14. erbaut steht aber auf Grundmauern einer deutlich romanischen Kapelle. Diese bis ins 19. Jahrhundert sehr kleinen Dörfer waren früher von Mooren Ihre Einwohner betrieben daher neben ihrer Landwirtschaft Torfhandel mit dem nahen Hannover. In dem Bürgerbuch der Stadt Hannover (1303-1369) steht im 1334 die erste Eintragung eines Isernhagener Bürgers. dieser urkundlich festgestellten ersten Erwähnung des Namens feierte die Gemeinde im Jahr 1984 das Jubiläum des Gemeindenamens im September 1997 konnte Ortschaft Altwarmbüchen das 800-jährige Jubiläum ihres Bestehens
Der in der Wietzeniederung vorkommende Raseneisenstein im Mittelalter hier verhüttet und später auch Baustoff verwendet. "Isern" steht für "Eisen" und ergibt sich die Erklärung für die Bezeichnung Isernhagen . Isernhagen ist nicht zuletzt wegen der Fachwerkhäuser bekannt. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist im 15. Jahrhundert erbaute Kirche St. Marien Isernhagen K.B. Das kunstgeschichtlich wertvolle Gebäude dessen schon von weitem zu erkennen ist verleiht Umgebung eine unverwechselbare Prägung. Die Bauern der Altdörfer Isernhagens übten viele Nebentätigkeiten aus und durch Hopfen und Pferdehandel vor allem im und 17. Jahrhundert zu annehmbarem Wohlstand. Aus Zeit stammen die für Isernhagen so charakteristischen mit den reich verzierten mehrfach vorkragenden Wirtschaftsgiebeln. Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform wurde am März 1974 durch den Zusammenschluss der bis selbständigen Gemeinden Altwarmbüchen Kirchhorst und Neuwarmbüchen sowie vier Isernhagen-Dörfer die neue Gemeinde Warmbüchen gebildet. erhielt dann wenig später den endgültigen Namen Die Gemeindeverwaltung hält für Interessierte diverse Bücher die Geschichte Isernhagens bereit.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kirchen Marien in KB und St. Nikolai in Daneben laden der Altwarmbüchener See der Kirchhorster und der Parksee Lohne zum Erholen ein.