Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ihren Ursprung hatte die islamische Geschichtsschreibung im Sammeln von Aussprüchen und Begebenheiten dem Leben des Propheten Muhammad. Schon früh dessen Tode vervielfachte sich die Zahl der Umlauf befindlichen Geschichten ( Hadith ) enorm. Die älteste erhaltene Biographie des Muhammad ( sira "Lebenslauf") verfasste der medinensische Gelehrte Ibn
Die Sammlung und Bewertung dieser Geschichten sich daher recht bald zu einer eigenen der Hadithwissenschaft. Ihren Höhepunkt erlebte die Hadithwissenschaft 9. Jahrhundert mit den auch heute noch maßgeblichen al-Bucharis (810-870) und Abu-Muslims (817-875).
Um die Authentizität eines Hadith zu entwickelten die Sammler dieser Überlieferungen recht bald kritisches Verhältnis zu Quellen. Sie verwandten zur Überliefererketten (Isnad). Jedem Hadith wurde eine Überliefererkette die angab wer ihn von wem gehört Die Biographien dieser Überlieferer konnten nun auf durchleuchtet werden beispielsweise unter dem Gesichtspunkt ob Begegnung zwischen Erzähler und Nacherzähler belegt war. entwickelte sich die ilm ar-ridschal die biographische Wissenschaft die später auch Inhalte umfaßte und sich in den folgenden verselbstständigte.
War die Authentizität eines Hadith durch gültigen isnad und die Autorität der Überlieferer gesichert wurde an seinem Inhalt ( matn ) nicht mehr gezweifelt. Diese Methodik wurde in der säkularen politischen Geschichtsschreibung deren Entwicklung im 8. Jahrhundert einsetzte beibehalten. So besitzt selbst At-Tabari (839-923) einer der berühmtesten arabischen Historiker Selbstverständnis eines reinen Überlieferers der sich jeglicher Reflexion enthalten sollte: "The knowledge of the of past nations and of the information what is currently taking place does not one who is not contemporary to or not observe such events except through the of historians and the transmission of transmitters. [historians] should not use rational deductions and eludications. Now if there happens to be this book a report [...] to which reader objects or which the hearer detests he does not see how it could true or correct let him know that report did not originate with me [...] all I did was to deliver it it was delivered to me." (At-Tabari Tarich 6-7)
Die ersten die diese Methoden in zogen waren die Mu'taziliten eine stark von griechischen Philosophie beeinflusste theologische Schule die die Glaubenslehre auf ein rationales Fundament stellen wollte. forderten historische Ereignisse nicht nur nach der der Überlieferer"-kette zu beurteilen sondern ebenso nach Plausibilität.
Die Kritik der Mu'tazila hatte aber möglicherweise wegen der baldigen religiösen Verfemung ihrer -- auf die Geschichtsschreibung fast keine Wirkung. wenigen Ausnahmen abgesehen beherrschte die von Tabari traditionelle Richtung bis in die Zeit Ibn Khalduns das Feld.
Im 9. und 10. Jahrhundert entwickelte die Lokalgeschichtsschreibung die sich an bedeutende Orte Islam knüpft. Aus dieser Frühphase sind jedoch wenige Werke erhalten darunter eine Geschichte Baghdads von Ahmad Ibn Abi Tahirs eine Ägyptens und der arabischen Eroberungen im Westen Abd al-Hakam (gest. 871) sowie Werke über Tunis Buchara und Ghom.
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Islamische_Geschichtsschreibung.html">Islamische Geschichtsschreibung </a>