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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 22. Dezember 2014 

Isomer


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Der Name Isomer ist von Iso isos (griech.) = und meros (griech) = Teil abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis

Chemie

Isomere sind chemische Verbindungen der gleichen Summenformel aber unterschiedlicher chemischer Struktur und teilweise unterschiedlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften.

Arten der Isomerie

Konstitutionsisomerie
Unterschiedliche Strukturformeln daher Verknüpfung der Atome des
Bsp.: Butanol und 2-Methyl-1-propanol

Stereoisomere
Unterschiedliche räumliche Anordnung

Konfigurationsisomerie
Stereoisomere die sich nur durch Bindungbruch ineinander lassen.
Bsp.: Cis-Trans-Isomerie an Doppelbindungen

Konformationsisomere
Stereoisomere welche sich durch die Drehung von ineinander überführen lassen. Thermische Energie bei Raumtemperatur dafür meist aus.
Bsp.: Ekliptisches und gestaffeltes Ethan (gut sichtbar Newman-Projektion)

Enantiomere
Stereoisomere die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten (chiral Chiralität ) und keine Symmetrieebene aufweisen. Enantiomere drehen Ebene des linear polarisierten Lichts und sind optisch aktiv. Messung mittels Polarimeter . Eine 50:50-Mischung von zwei zueinandergehörenden Enantiomeren Racemat .
Bsp: Aminosäuren Zucker

Diastereomere
Stereoisomere die sich nicht wie Bild und Spiegelbild zueinander verhalten.
Bsp.: Weinsäure (siehe: meso-Verbindung )

Kernphysik

In der Kernphysik bezeichnet Isomer einen angeregten Atomkern der nach außen diesselben physikalischen und chemischen Eigenschaften besitzt. Isomere durch den so genannten Gammazerfall in den übergehen wobei Gammastrahlung freigesetzt wird.

Die kernphysikalische Isomerie ist in dem der Nuklide im Atomkern begründet. Ähnlich wie Elektronen in der Atomhülle bilden die Protonen und Neutronen Schalen im Atomkern. Durch Anregungen können Nuklide auf höhere Schalen wechseln und bilden einen angeregten Zustand.

Weblinks



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