Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Isteiner Klotz ist ein markanter Rücken im Südwesten am rechten Rheinufer ca 10 km nördlich von Basel und ca 30 km süd-südwestlich von Freiburg im Breisgau .
Ca 170 km 2 große Zone mit jurassischen Ablagerungen die dem Rheingraben und dem südlichen Schwarzwald eingekeilt ist. Der Isteiner Klotz versperrte dem Rhein den Weg Richtung Norden so dass zuerst übers Rhonetal ins Mittelmeer floss.
Der Isteiner Klotz wurde wegen seiner exponierten Lage gegenüber französischen Grenze immer wieder mit Burgen und versehen. Die zwischen 1902 und 1907 entstandenen Anlagen mussten auf Grund der des Vertrages von Versailles im Jahre 1921 geschleift werden.
Die Neubefestigung des Isteiner Klotzes als Bestandteil des Westwalles durch die nationalsozialistischen Machthaber begann bereits 1936 . Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges wurden nach und nach 113 Bunker errichtet. Mit ihren Wand- und Deckenstärken bis zu 3 5m galten sie als am stärksten befestigten Anlagen des gesamten Westwalles Oberrhein . Die einzelnen Bunker wurden durch ein langes System von Hohlgängen mit einander verbunden. der Oberfläche des Isteiner Klotzes wurde eine 105 Tonnen schwere Panzerkuppel die Gefechtsbeobachtung gebaut. In die Kuppel führte fast 56m hohe Treppe.
Nach dem Ende des Krieges wurden Befestigungsanlagen zu großen Teilen geschleift. Die noch Räume innerhalb des Gebirgsmassivs nutzt zurzeit die Bundeswehr als Lagerräume.