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Italo-albanische Kirchen


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Bei den Italo-albanischen Kirchen handelt es sich um zwei katholische und die zugehörigen Pfarreien in Kalabrien und auf Sizilien in denen die Liturgie nach byzantinischem gefeiert wird. Die Italo-Albaner sind keine eigene sondern integraler Bestanteil der römisch-katholischen Kirche .

Giovanni Mele erster Bischof der Diözese Lungro

Die albanischen Gemeinden des östlichen Ritus entstanden sich Ende des 15. Jahrhunderts rund 40.000 albanische Glaubensflüchtlinge in Italien niederließen. Sie waren vor der osmanischen aus Epirus und Südalbanien geflohen und erhielten vom von Neapel Plätze in dünn besiedelten Regionen sie ihre eigenen Gemeinden gründeten in denen Teil noch heute Albanisch gesprochen wird. Auch kirchlichen Gebräuche konnten die Albaner in der Heimat beibehalten. Bis ins 20. Jahrhundert hinein die Pfarrgemeinden des byzantinischen Ritus den lateinischen unterstellt. Gelegentlich wurde ein Titurlarbischof des griechischen zur Betreuung der Albaner ernannt.

Papst Benedikt XIV. regelte durch seine im Jahre 1742 erlassene Bulle Pastoralis etsi die Verhältnisse der Christen des byzantinischen in Italien neu. Die römische Kirche legte damals Wert auf den Erhalt der griechisch-albanischen eine Latinisierung der Riten war nicht gewollt. eigenen kirchlichen Traditionen der albanischen Minderheit in Süditalien haben wesentlich zum Erhalt ihrer Identität und Kultur beigetragen. Es gibt aber auch wenige albanischsprachige Pfarreien die im Laufe der zum römischen Ritus übergegangen sind.

1919 erhielten die albanischen Gemeinden des Ritus mit der Gründung der Eparchie Lungro eigenes Bistum zu dem heute 27 Gemeinden 1937 wurde die zweite Diözese Piana degli auf Sizilien mit 15 Gemeinden errichtet. Die beiden sind mit der nahe Rom gelegenen Territorialabtei Grottaferrata in deren Gebiet ebenfalls der östliche gepflegt wird in einem Konferenzverband zusammengeschlossen. Im 2004 halten die drei Jurisdiktionsbezirke ihre zweite Synode ab.

Wappen der Diözese Lungro

In Italien gibt es heute 98.000 des byzantinischen Ritus. Sie folgen dem gregorianischen Kalender und neben Griechisch sind heute auch Albanisch und Italienisch Liturgiesprachen.

siehe auch Italo-griechische Kirchen

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