Präsenzdienst 1968 - 1969 als einjährig Freiwilliger
Zwischen 1969 und 1973 absolviert Haider ein Studium der Rechte Staatswissenschaften an der Universität Wien das er als Doktor der Rechte Danach arbeitet er bis 1976 als Universitätsassistent am Institut für Staats- Verwaltungsrecht der Universität Wien.
Haiders Elternhaus war deutschnational geprägt; beide Elternteile waren jeweils Mitglied NSDAP jedoch nach dem zweiten Weltkrieg als eingestuft.
Erste öffentliche Aufmerksamkeit gewann Haider 1966 als er sich an einem Redewettbewerb Turnerbunds Innsbruck beteiligte. Er gewann mit dem "Sind wir Österreicher Deutsche?". Haiders politische Karriere der FPÖ begann 1970 als er Vorsitzender des Rings Freiheitlicher der FPÖ-Jugendorganisation wurde.
1979 zog Jörg Haider als jüngster Abgeordneter die FPÖ in den österreichischen Nationalrat ein. Als die SPÖ nach dem Verlust der absoluten Mehrheit Koalition mit der FPÖ bildete hatte er auf das Amt des Sozialministers diese wurden jedoch nicht erfüllt. Während der Koalition kritisierte häufig den liberalen Flügel der FPÖ um Norbert Steger. Mit Hilfe des deutschnationalen Flügels es ihm im September 1986 bei einem Parteitag in Innsbruck statt Vorsitzender der FPÖ zu werden.
Haider war Mitglied der Kärntner Landesregierung 1983 bis 1986 . 1989 wurde er mit den Stimmen der ÖVP zum Landeshauptmann von Kärnten gewählt. 1991 verlor er diese Amt nach einem von ÖVP und SPÖ wieder. Grund dafür dass er zuvor bei einer Debatte über im Kärntner Landtag wörtlich meinte: " Na das hat's im Dritten Reich nicht weil im Dritten Reich haben sie ordentliche gemacht was nicht einmal Ihre Regierung in zusammenbringt. Das muss man auch einmal sagen ". Nach dem Erlangen der relativen Mehrheit die FPÖ wurde Jörg Haider am 8. April 1999 wieder zum Kärntner Landeshauptmann gewählt.
Haider war zweiter Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten 1991 bis 1992 Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend 1970 bis 1974 Mitglied des Bundesparteivorstandes der FPÖ 1974 Landesparteisekretär der FPÖ Kärnten 1976 bis 1983 Landesparteiobmann der FPÖ Kärnten 1983 bis 1998 Bundesparteiobmann der FPÖ 1986 bis 2000 Klubobmann der FPÖ 1986 bis 1989 sowie 1992 bis 1999 .
1999 gelingt es der FPÖ unter seiner zweitgrößte Partei im Nationalrat zu werden und 14 Jahren wieder eine Regierungsbeteiligung zu erreichen mit der ÖVP ). Dies löst internationale Proteste aus da FPÖ mit Haider als Rechtsaußenbewegung angesehen wird. EU reagiert mit politischer Ächtung Österreichs. Auf Straßen Wiens kommt es zu Großdemonstrationen von Haider-Gegnern. im Ausland wird gegen eine Regierungsbeteiligung der unter Jörg Haider demonstriert.
Im Februar 2000 tritt Haider überraschend seinem Posten als FPÖ-Vorsitzenden zurück bestreitet jedoch damit den internationalen Protesten gebeugt zu haben. Oktober des Jahres wird ihm vorgeworfen in Vergangenheit ungesetzliche Abfragen im zentralen Polizeicomputer angeordnet haben. Die Vorwürfe erhärten sich aber nicht alle Beschuldigten werden freigesprochen.
Obwohl ohne offizielles bundespolitsches Amt reicht Einfluss nach wie vor bis nach Wien. 2002 kritisiert Jörg Haider die FPÖ-Regierungsmitglieder wegen Verlegung einer Steuerreform stark und löst dabei FPÖ-internen Machtkampf aus. Seinen Höhepunkt findet dieser bei einem außerordentlichen Parteitag im obersteirischen Knittelfeld ein Kompromisspapier öffentlich zerrissen wird. Vizekanzlerin Susanne und zwei weitere Minister treten zurück. (siehe: Knittelfelder )
Haider übernimmt den Parteivorsitz tritt jedoch wieder zurück. Neuwahlen werden anberaumt bei denen als Spitzenkandidat jedoch nicht zur Verfügung steht. wird Herbert Haupt ins Rennen geschickt. Während sich für ein Fortbestehen der Koalition mit ÖVP einsetzt ist Haider dagegen. Nach einer Wahlniederlage für die ihm eine Hauptschuld gegeben kündigt er zunächst seinen Rücktritt als Kärntner an macht später jedoch einen Rückzieher.
In seiner Funktion als Landeshauptmann ist seit 30. Juni 2003 Mitglied des Österreich-Konvents. Bei den Kärntner am 7. März 2004 gelingt es Haiders FPÖ wieder die Mehrheit zu erringen. Laut vorläufigem Endergebnis ohne kommt die FPÖ auf 42 5 Prozent SPÖ auf 38 4 die ÖVP auf 6 und die Grünen auf 6 7 Bereits im Vorfeld hatte Haider angekündigt im einer Mehrheit wieder das Amt des Landeshauptmanns Kärnten beanspruchen zu wollen.
In der konstituierenden Landtagssitzung vom 31. März 2004 wird Haider - erstmals mit der sowohl der SPÖ (durch Anwesenheit) als auch der ÖVP (durch aktive Ja-Stimmen) - wieder zum gewählt.
Aufgrund mehrfacher fremdenfeindlicher und antisemitischer Äußerungen zuletzt auch anscheinend freundschaftlicher Kontakte zu Iraks Diktator Saddam Hussein wird Haider von Gegnern als Rechtspopulist eingestuft. So fällt er in der negativ auf als er das Buch eines Holocaust -Leugners schriftlich relativiert. Haider lobt auch die nationalsozialistische Beschäftigungspolitik und nennt Angehörige der Waffen-SS anständige Menschen mit Charakter. Auch für Vergleich des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac mit Napoleon ( »Westentaschen-Napoleon« ) wird er von Politikern und Kolumnisten Er vermag es seine Anhänger durch gewandtes und durch geschickte Rhetorik zu überzeugen.
Die FPÖ befürwortete bis 1993 den Österreichs zur damaligen Europäischen Gemeinschaft danach sprach die FPÖ gegen den Beitritt aus. Haider derzeit als EU -Skeptiker.