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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 19. Dezember 2014 

Jüdisches Brauchtum


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Zur Zeit der Diaspora hat das Jüdische Brauchtum den Juden geholfen ihre religiöse Identität in einer zumeist dominant anti-jüdischen Umwelt bewahren.

Jüdischer Alltag

Der jüdische Alltag wird im allgemeinen verschiedenen Aspekten des Judentums beeinflusst. Zu nennen sind hier insbesondere:
  • der Shabbat
  • die jüdischen Feste
  • Gottesdienste Gebete u.a.
  • jüdische Alltagskultur (z.B. koschere Küche Mesusa Mikwe )
  • die jüdische Ethik .
  • Traditionell wird bei der jüdischen Hochzeit den Gästen dem Brautpaar Mazel tov ( hebräisch für "viel Glück" ) zugerufen.

Jüdische Feste und Feiertage

Speisevorschriften

Die jüdischen Speisevorschriften ( Kaschrut ) teilen Nahrung und bestimmte Zubereitungsweisen in Gruppen: koscher (geeignet; von hebr. "kascher") und trefe (unrein; von hebr. "terefa": Aas) im von "rituell nicht erlaubt".

Zu den Grundlagen jüdischer Speisevorschriften gehört strikte Verbot "fleischiges" und "milchiges" d.h. Speisen Fleisch und Milchprodukte zusammen zuzubereiten und zu Diese Vorschrift geht auf Texte der ältesten Schriften der Tora zurück. Erlaubt sind alle Obst- und sowie das Fleisch von Säugetieren die sowohl sind und zugleich vollständig gespaltene Hufe haben B. Rind Schaf Ziege Hirsch). Dagegen gelten Pferd Kamel und Schwein als unrein. Von allen Wassertieren sind diejenigen Fische erlaubt die sowohl Schuppen als Flossen haben. Koschere Vögel sind diejenigen domestizierten "die der Tradition entsprechen" also z. B. Ente Taube Gans wohingegen einige Raubvögel von Tora ausrdücklich verboten werden.

In der modernen westlichen Welt hält nur eine Minderheit der Juden streng an Kaschrut. Besonders viele Reformjuden sind etwas verlegen dass sich das Judentum vor allem durch Speisegesetze auszuzeichnen scheint und betonen stattdessen mehr ethischen Gesetze; der Wert der Speisegesetze als zu einer bewußt jüdischen Lebensführung wird aber allen religiösen Strömungen des Judentums durchaus anerkannt. gilt es im Judentum als heuchlerisch die Kaschrut einzuhalten wenn nicht von einer insgesamt ethischen Lebensführung begleitet

Nur durch das traditionelle Schächten ( Schechita ) geschlachtete Tiere sind koscher . Beim Schächten wird dem Tier die geöffnet. Das Blut muss vollständig auslaufen da der Genuss Blut ebenfalls verboten ist. Die Tierschlachtung in mit den Speisevorschriften ist eine unabdingbare religiöse für strenggläubige Juden und das Bundesverfassungsgericht hat zuletzt 2002 den grundrechtlich geschützten auf legales Schächten in Deutschland bestätigt. Ein käme einer Einschränkung der Religionsfreiheit gleich. Bezeichnenderweise wurde im nationalsozialistischen Deutschland schon 1933 im Zuge eines "Tierschutzgesetzes" das Schächten in der Propaganda konterkarierte man den tierlieben Deutschen im Gegensatz zum vermeintlich blutrünstigen Juden.

- Siehe auch: Jüdische Feste



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