Seit frühester Jugend interessierte sich van Hoff für die Wissenschaft. Er studierte ab 1869 am Polytechnischen Institut in Delft Technik 1871 Mathematik an der Universität Leiden und schließlich Chemie ab 1872 bei Friedrich Kekulé in Bonn und ab 1873 bei C. A. Wurtz in Paris . 1874 erhielt er seinen Doktorgrad an der Utrecht. 1874 wurde Van 't Hoff Assistent an Tierarzneischule der Universität Utrecht. 1877 wechselte er zum Chemie-Fachbereich der Universität wo er 1878 Professor wurde. Von 1896 bis zu seinem Tod arbeitete er der Universität Berlin .
Schon vor der Verleihung des Doktorgrades den ersten seiner bedeutenden Beiträge zur Organischen Chemie . Er erklärte das Phänomen der optischen Aktivität durch die Annahme in optisch aktiven seien die chemischen Bindungen zwischen den Kohlenstoff -Atomen und ihren vier Nachbarn räumlich so dass sich das Kohlenstoffatom im Zentrum und benachbarten Atome an den Ecken eines Tetraeders befinden. Die vier Bindungen müssen alle sein. Diese Anordnung ermöglicht es dass das in Form zweier Enantiomere also spiegelbildlich gleichen Bauweisen vorkommen kann. gleiche Idee der Erklärung der optischen Aktivität unabhängig von ihm auch der französische Chemiker LeBel.
Weitere Arbeitsgebiete waren die chemische Kinetik Thermodynamik ( 1884 definierte van 't Hoff die Affinität ) sowie ozeanische Salzablagerungen und geologische Ablagerungen.
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Jacobus_Henricus_van_'t_Hoff.html">Jacobus Henricus van 't Hoff </a>