Im Flug unterscheidet sich der Gerfalke Wanderfalken durch seine größere Gestalt (Spannweite 110-130 den nicht ganz so spitzen und breiteren und dem längeren Schwanz. Die Gefiederfärbung variiert graubraun in der Subarktis bis zu schneeweiß hocharktischen Gebieten.
Der Gerfalke braucht offene Landschaften zum und Felshänge zum Brüten . Er bevorzugt deshalb die Hügel- und tundra sowie felsige Meeresküsten mit Seevogelkolonien in Nähe.
Die Jagdweise des Gerfalken übertrifft die anderen Falken an Schnelligkeit und Wendigkeit. Er seine Beute sowohl am Boden als auch der Luft. Zu seiner Beute zählen alle von Vögeln und kleinere Säuger. Während der Brut Jungenaufzucht ist der Gerfalke allerdings fast ausschließlich Schneehühner spezialisiert die dann ca. 90 % Beute ausmachen. Von der Schneehuhnpopulation hängt auch Bestand der Gerfalken ab. Der Bestand des war zeitweise vor allem durch Horstplünderungen stark da die Art bei Falknern sehr begehrt war. 1989 wurde der für Europa auf ca. 1000 Brutpaare geschätzt.
Ab der ersten Aprilhälfte legt das 3-4 Eier meist in eine geschützte Nische steilen Felshanges. Es werden aber auch verlassene Kolkraben - oder Raufußbussardhorste zur Brut benutzt. In Tagen brütet hauptsächlich das Weibchen das auch Jungen bewacht während das Männchen jagt. Nach Tagen werden die Jungen flügge.