Die klimatischen Unterschiede der Jahreszeiten werden die Neigung der Erdachse gegenüber ihrer Umlaufbahn hervorgerufen. Die Entfernung Erde zur Sonne spielt nur eine geringe Tatsächlich ist die Erde im Nordwinter an sonnennächsten Punkt ( Perihel 3. Januar ) während sie im Sommer am weitesten der Sonne entfernt ist (Aphel 3. Juli ). Die Position der Erde auf ihrer im Verlauf der Jahreszeiten zeigt folgende Grafik:
Da die Erdachse von geringen langfristigen abgesehen raumfest ist ändert sich im Laufe Jahres die Zuwendung der Erdhalbkugeln zur Sonne. der Nordhalbkugel sind im Sommer die Tage länger und die Erde erhält mehr Sonneneinstrahlung im Winter. Auf der Südhalbkugel ist es Daraus ergeben sich die klimatischen Unterschiede zwischen Jahreszeiten.
Auch wenn die Entfernung zur Sonne für die Jahreszeiten verantwortlich ist so beeinflusst deren Verlauf und Intensität. Die Sonnennähe im verhindert ein allzustarkes Auskühlen der Nordhalbkugel die fallen deshalb recht gemäßigt aus. Gleichzeitig führt auf der Südhalbkugel zu heißen Sommern.
Aufgrund von kosmischen Einflüssen wandert die Apsidenlinie (die Linie zwischen Aphel und Perihel) ca. 21.000 Jahren einmal durch alle Jahreszeiten. 13. Jahrtausend wird das Perihel mit dem zusammenfallen. Die Jahreszeiten der Nordhalbkugel werden dann einiges extremer ausfallen als das heute der ist. Im Gegenzug wird die Südhalbkugel mildere und kühlere Sommer bekommen.