Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ján Kollár (* 29. Juli 1793 Mošovce ( Slowakei ); † 24. Januar. 1852 in Wien ) war einer der bedeutendsten slowakischen Lyriker Gelehrten (Altertumsforscher und Sprachwissenschaftler) des frühen 19. Jahrhunderts . Er war evangelischer Geistlicher und eine wichtige Person aus Zeit der Sprachenkämpfe in Ungarn (etwa erste Hälfte des 19. Jahrhunderts) dem die Slowakei damals gehörte. Autor der den Jahren 1848-1852/1859 in der Slowakei verwendeten Wien angeordneten künstlichen Amtssprache (das Altslowakische).
Seine Sonette Tochter der Sláva Sammlungen von slowakischen Volksgedichten und –liedern dem Vorbild von Herder Clemens Brentano und Ludwig Achim von Arnim sowie die Untersuchung Über die literarische Wechselseitigkeit zwischen den verschiedenen und Mundarten der slawischen Nation (1837) haben in Europa ein Interesse der slawischen Geschichte und Kultur geweckt und die Bewegung Osteuropas bis in die Gegenwart geprägt. unwissenschaftlichen panslawistischen Ansichten wurden bereits zum Teil zu Zeit kritisiert.
Er gehörte zu den Befürwortern einer tschechisch - slowakischen Sprache (d. h. jedoch praktisch eines mit slowakischen Elementen) aber gerade seine Volksliedsammlungen einer der Impulse der Leute um Ľudovít Štúr die mittelslowakische Mundart zur slowakischen Schriftsprache zu erheben.
Er studierte auf Gymnasien in Kremnica Banská Bystrica sowie auf dem Evangelischen Lyzeum in Bratislava . Nachdem er zwei Jahre lang als in Banská Bystrica tätig war studierte er 1817 - 1819 in Jena Philosophie und Theologie . Er war ein persönlicher Freund Goethe’s anderer Persönlichkeiten aus Weimar. Während seines Studiums Deutschland empfing er vom Wartburgfest (bei Feiern des 300. Jahrestags der Luther -Reformation im Oktober 1817 wurde für eine Deutschlands demonstriert) Impulse sich für die eigene zu engagieren und besuchte auch Johann Wolfgang von Goethe in Weimar. Der zweite Impuls für sein Engagement ist darauf zurückzuführen dass er Deutschland die fast vollständige Assimilierung der Sorben was in ihm Angst um die Zukunft Slawen erweckte. Er stand bereits während seines der politischen Romantik nahe und übertrug deren auf seine Heimat. Damit wurde er obgleich in seiner Weltsicht nicht politisch sondern historisch war zum Begründer des Panslawismus . Seine Gedichte wurden auch sehr stark seiner Liebe zu Friderike Schmidt beeinflusst die in Jena erfuhr. 1819 – 1849 war er slowakischer Prediger der neubegründeten evangelischen Gemeinde in Pest . Die Gemeinde bestand aus vielen Nationen war daher von viel Nationalismus geprägt. 1835 es ihm gelungen seine geliebte Friderike nach zu bringen (ihre Eltern wollten sie lange ins entfernte Ungarn gehen lassen). Ab 1849 er bis zu seinem Tod ordentlicher Professor slawische Archäologie in Wien und Regierungsberater für aus den Bereichen Sprachen und Schulwesen. Seine Überreste wurden 1904 feierlich in die geschichtsreiche Burg Vyšehrad übertragen.
Als Dichter trat er zuerst auf einer Sammlung kleinerer tschechich geschriebener Gedichte Básně (Gedichte 1821) die zum Teil von Metternich -Zensur konfisziert wurden.
Die Básne sind später teilweise umgearbeitet sein Hauptwerk unter dem Titel: Slávy dcera (Tochter der Sláva 1824 sukzessive erweitert 1845 1852 deutsche Auswahl Tochter der Slawa ; in: Kränze aus dem böhmischen Dichtergarten herausgegeben von J. Wenzig) erschienen und er seinem Schmerz über das Verdrängtwerden der Sorben (und der Slawen) durch die deutsche Ausdruck gab und die slawische Vergangenheit verherrlichte. teilweise an Goethe erinnerndes Meisterwerk bestand in letzten Fassung aus insgesamt 645 Sonetten die waren in einen monumentalen Vorgesang und die Sala Elbe – Ren – Moldau Donau Lethe (Himmel) und Acheron (Hölle). In Sale wird die Liebe Mina (eigentlich Kollars Fridericke) der slawischen Tochter Mutter Sláva (wörtlich: Ruhm zugleich Anspielung auf Wort Slawen) geschildert und zugleich erklärt dass andere Hälfte des Herzens des Autors seiner gilt. In Elbe - Ren – Moldau wir u. a. Zeugen der Reise Kollars Jena nach Prag i wobei patriotische Themen (Gremanisierung slawischer Gebiete) sowie auch noch die zu Mina. In Donau reist er von nach Bratislava wobei er die seiner Ansicht typischen Eigenschaften der Slawen beschreibt wie Gerechtigkeit nach Vereinheitlichung etc. In dem an Danthes Komödie erinnerndem Lethe werden vor allem berühmte Persönlichkeiten besungen wobei der Autor von der Sláva am slawischen Himmel begleitet wird. In werden schließlich die Feinde des Slawentums in slawische Hölle geschickt. Das Werk wurde auf mit einigen slowakischen Elementen geschrieben.
Dann folgte die verdienstvolle riesige Sammlung Volkslieder : Národnie Zpiewanky čili písně. světské. . (wörtlich: Volksgesänger das heißt weltliche Lieder . . 1834-35). Bereits zuvor hat er Pavol Jozef Šafárik an der Sammlung Písně světské lidu slovenského v Uhřích (wörtlich: Weltliche Lieder des slowakischen Volkes Ungarn 1823 1827) mitgewirkt.
In seiner (in erweiterter Form auch geschriebenen Abhandlung O literární vzájemnosti mezi kmeny a nářěčími ( Über die literarische Wechselseitigkeit zwischen den Stämmen Mundarten der slawischen Nation 1831 1836) erklärt er seine panslawistiche dass er eine einheitliche slawische Nation gibt aus vier „Stämmen“ besteht – dem russischen illyrischen und dem tschechisch-slowakischen. Er begründete hierin die Einheit der slawischen Kultur und wies unter dem Einfluss von J. G. Herder humanisierende Mission zu;
Von seinen zahlreichen übrigen Werken seien die auf slowakisch abgefasste Schrift über die des slawischen Volkes Dobré vlastnosti národu slovanského (wörtlich: Gute Eigenschaften der slawischen Nation seine kritische Schrift Něco o pomaďarčovaní Slovanú v Uhrách (wörtlich: Über die Magyarisierung der Slawen Ungarn k. A. ) seine erste panslawistische Jmenoslov čili slovník osobních jmen rozličných kmenů nářečí národu slavenského (wörtlich: Nomenklatur das heißt Wörterbuch von der verschiedenen Stämme und Mundarten der slawischen 1830).
Kollar war auch Autor zahlreicher Reiseberichte seinen in den 40er Jahren unternommenen Reisen Deutschland Nord italien und in die Schweiz .
Nach seinem Tod erschien sein archäologisches über Italien Staroitalie slavjanská (Das slawische Altitalien 1853) sowie seine Paměti z mladších let života (wörtlich: Erinnerungen aus jüngeren Jahren 1863).
Seine gesammelten Werke (mit der Autobiographie Dichters) erschienen beispielsweise in 4 Bänden in (2. Aufl. 1868 neuere Daten: k. A:).
Da er die Theorie vertrat dass einheitlichen tschechisch-slowakischen Stamm gibt war er auch sämtliche Versuche anderer Slowaken das Slowakische als Schriftsprache zu etablieren. Dafür hat er aber seinen früheren Werken versucht im Geiste seiner in sein Tschechisch slowakische Elemente aufzunehmen damit beiden Sprachen möglichst zueinanader finden wobei er Wohlklang des Slowakischen hervorgehoben hat. Dies betrifft allem seine Lehrbücher für slowakische Schulen ( Čítanka (Lesebuch 1825) Šlabikář (Fibel 1826) und die 1832er Auflage Slávy dcera.
Obwohl gerade seine rein slowakischsprachigen Volksgedichtsammlungen der Impulse der Leute um Ľudovít Štúr waren die mittelslowakische Mundart zur slowakischen zu erheben war Kollár entschieden gegen Ľudovít Štúr und seine neue slowakische Sprachkodifizierung (1844). Standpunkt hat er in einer Sammlung gegen slowakische Sprache die seine Beiträge und Beiträge enthält und unter dem Titel Hlasové o potřebě jednoty spisovného jazyka pro Moravany a Slováky (Stimmen über die Notwendigkeit einer einheitlichen für die Tschechen Mährer und Slowaken 1846) einer sehr agressiven Weise dargelegt.
Nach der Revolution 1848 - 1849 in der die Slowaken für die Habsburger in Wien gegen die aufständischen Ungarn gekämpft haben hat die österreichische Regierung sozusagen als Belohnung für die Slowaken beschlossen das Slowakische teilweise als Amtssprache Schulen niedrigere Gerichte etc. zuzulassen. Leider wurde auf Kollárs Vorschlag hin das so genannte (staroslovenčina) als Amtssprache eingeführt. Da es sich aber eigentlich um eine künstliche Sprache (tschechische mit ein Paar slowakischen Elementen) handelte wurde Sprache praktisch nur bis 1852 als die Grammatik von Martin Hattala erschien (offiziell bis verwendet.