Jan van Eyck gilt zusammen mit Bruder Hubert als Erfinder der Ölmalerei . Es gelang ihnen durch den Gebrauch (pflanzlichem) Leinöl Nussöl und Terpentin ein farbechtes wasserfestes und haftendes Bindemittel entwickeln das eine lasierende Malweise und damit leuchtende Farben ermöglichte.
Van Eyck begann wahrscheinlich als Buchmaler er als Hofmaler des Herzogs Johann von Bayern Grafen von Holland arbeitete. Er kam dann 1425 an Hof Philipp des Guten von Burgund der sehr schätzte und ihn sogar mit diplomatischen betraute.
Sein bekanntestes Werk ist der monumentale Genter Altar" den er laut Inschrift mit Bruder Hubert van Eyck geschaffen hat. Dieses ist ein Meisterwerk der Feinmalerei und das bekannte Werk der altniederländischen Malerei.
Mit den Werken von Jan van Robert Campin und Rogier van der Weyden beginnt eine neue Ära der Malerei sich durch liebevoll-realistische Detailschilderungen auszeichnet. Da es in vielen Fällen um Bilder religiösen Inhalts in denen Heilige dargestellt werden bringt die Darstellung "das Heilige ins Haus" und ermöglicht den Betrachter eine neue Unmittelbarkeit im Zugang.