Javier Marías wurde am als viertes fünf Kindern in Madrid geboren. Seine Mutter Dolores Franco Manera Lehrerin der Vater Julian Marías Aguilera Philosoph .
Da der Vater sich zu republikanischer bekannte wurde er vom Franco -Regime verfolgt teilweise ins Gefängnis gesperrt und einem Berufsverbot belegt. Er reiste mehrfach nach und lehrte dort an Universitäten so beispielsweise der Universität Yale oder am Wellesley College. Die Familie ihn oft so dass Javier Marías teilweise den USA aufwuchs. Die Familie lebte zweitweilig im des berühmten spanischen Schriftstellers Jorge Guillén wo auch Bekanntschaft mit dem ebenfalls dort lebenden Vladimir Nabokov machte.
1959 kehrten die Eltern nach Madrid zurück Javier Marías in der Folgezeit eine gute erhielt teils an der liberalen Schule Colegio teils zu Hause von den Eltern von intellektuellem Umgang er profitierte.
Während seiner Universitätszeit gehörte der Autor kommunistischen Gruppierung an distanzierte sich aber später und betonte seine politische Unabhängigkeit. Andererseits setzte sich im Parlamento International de Escritores für ein beispielsweise während der Balkankriege und bzgl. Tscheschenienkriegs.
Sein erstes Geld verdiente er mit und Kurzauftritten in Filmen seines Onkels Jesús der Regisseur war.
Von 1974 bis 1978 lebte er Barcelona und arbeitete für das Verlagshaus Alfaguara. zog er wieder nach Madrid. Er schrieb eigenen Werken (Romane und Erzählungen) übersetzte vor aus dem Englischen und veröffentlicht Artikel in und Zeitschriften. Für die Übersetzung des Tristram Shandy von Laurence Sterne erhielt er 1979 den Preis Premio de Traducción.
1983 ging Marías nach Oxford wo Unterricht in spanischer Literatur und Übersetzung erteilte. Jahr darauf unterrichtete er wie sein Vater Wellesley College in Boston. Ab 1986 lebte arbeitete er in Venedig. Seit 1987 befindet sich meist in Madrid und unterrichtet an Universidad Complutense.
Mit 11 Jahren begann Marías Geschichten schreiben und mit 15 hatte er seinen Roman La vispera fertiggestellt der nie veröffentlicht wurde.
1968 brachte die Zeitung El Noticiero Universal seine erste Kurzgeschichte La vida et la muerte de Marcelino heraus.
Im Sommer 1969 schrieb er in seinen zweiten Roman Los dominios del Lobo der 1971 veröffentlicht wurde. Im nächsten lernte er den Schriftsteller Juan Benet kennen schloss sich dessen Autorenkreis an.
Mit dem Roman El hombre sentimental (1986) gewann er im Erscheinungsjahr des den Preis Premio Herralde de Novela.
Der 1992 erschienene Roman Corazón tan blanco ( Mein Herz so weiß ) wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und einem Welterfolg. Auch sein nächster Roman Mañana en la batalla piensa en mí (1994 Morgen in der Schlacht denk an mich ) heimste Lorbeeren ein beispielsweise in Le Monde . In Deutschland lobte Marcel Reich-Ranicki das Buch in der Fernsehsendung Das literarische Quartett . Für beide Bücher wurden ihm zahlreiche zugesprochen. Außerdem erhielt er beispielsweise 1997 den Sachs-Preis für sein Gesamtwerk verliehen.
Weitere wichtigen Werke:
Travesía del horizonte Roman (1972)
El monarca del tiempo Roman (1978)
El siglo Roman (1983)
Todas las almas Roman (1989 Alle Seelen )
Cuando fui mortal Erzählungen (1996 Als ich sterblich war )