Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Jazz ist eine Musikrichtung die im Süden Amerikas etwa um 1900 im Zusammentreffen afrikanischer Rhythmik und abendländischer Harmonik entstanden ist. Seine Wurzeln liegen einerseits Blues im Spiritual und im Gospel Song andererseits in den verschiedenen Volksmusiken der europäischen Einwanderer und auch der Der Name Jazz etwas verballhornt kommt aus französischen "Chase" sprich "tschèß". - eine Form Improvisation in der sich zwei oder mehrere ständig abwechseln (s. Duden Fremdwörterbuch). Man muß daß Louisiana (damals viel größer) zu Frankreich und von Napoleon an die USA verkauft
Besondere Merkmale des Jazz sind die Improvisation und die Spontanität und Vitalität des Der Interpret steht mit seinem Charakter und individuellen Tonbildung und Phrasierung im Mittelpunkt (im Gegensatz zur europäischen Kunstmusik wo präzise notierte Kompositionen das Ideal darstellen und der Interpret ein dem Werk untergeordnetes Ausführungsorgan ist). Ein wesentliches Merkmal ist das besondere Zeit- und Rhythmus -Gefühl das als swing bezeichnet wird und das aus der Musiktradition entwickelt wurde. Die Jazz- Harmonik steht der abendländischen Musik recht nahe diese aber um Blue Notes die bereits im Blues von großer Bedeutung waren.
Um 1890 entstand der Ragtime bei dem zwar noch nicht improvisiert der aber bereits auf rudimentäre Weise swingte ragged time zerrissene Zeit). Das wahrscheinlich bekannteste Stück dieser Periode ist Scott Joplins "The Entertainer" das durch seine Verwendung dem Film " Der Clou " 1973 großen Erfolg hatte. Bereits weniger und damit jazzmäßiger spielte Jelly Roll Morton in New Orleans der von sich selbst behauptete "im Jahre 1902 den Jazz erfunden" zu haben.