Bokassa wird Armeechef der 1960 unabhängig gewordenen Zentralafrikanischen Republik. Am 1. Januar 1966 übernimmt er in einem militärischen Staatsstreich die Macht. Zu ihrer Sicherung ruft im November 1967 französische Truppen ins Land und lässt Gegner durch Haft und Mord beseitigen. Im 1972 lässt er sich als Präsident auf Lebenszeit und am 4. Dezember 1976 als Kaiser Bokassa I. ausrufen. Zu seiner Krönung finden sich zahlreiche europäische Staatsoberhäupter ein die dem neuen ihre Ehre erweisen. Er gibt für die mehr als 30 Millionen US-Dollar aus.
Im Januar 1979 entladen sich heftige Schüler- und Studentenunruhen mit Hilfe von Truppen aus Zaire niedergeschlagen werden. Zahlreiche Jugendliche werden in Gefängnissen gefoltert und ermordet wobei Bokassa eine Mitbeteiligung angelastet wird. Seine despotische Herrschaft ist durch Willkür Gigantomanie und maßlose Exzesse u.a. Kannibalismus.
Am 21. September 1979 nutzt David Dacko (von 1960-1965 erster Präsident des Landes) Abwesenheit von Kaiser Bokassa (dieser befindet sich einem Besuch in Libyen) und übernimmt die Das Kaiserreich wird abgeschafft und die Republik hergestellt.