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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 29. August 2016 

Jena


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Thüringen
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 114 22 km²
Einwohner : 100.542 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 880 Einwohner/km²
Höhe : 155 m ü. NN
Postleitzahl : 07701-07751 (alte PLZ 69xx)
Vorwahlen : 03641
Geografische Lage : 50° 56' n. Br.
11° 35' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : J
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 16 0 53 000
Gliederung des Stadtgebiets: 41 statist. Bezirke
bzw. 23 Ortschaften mit je
einem Ortschaftsrat
Website : www.jena.de
E-Mail -Adresse: buergerservice@jena.de
Politik
Oberbürgermeister : Dr. habil. Peter Röhlinger ( FDP )
Regierende Partei : CDU/SPD/FDP Koalition

Jena ist eine Universitätsstadt in Mitteldeutschland. Sie ist nach der Erfurt und der Stadt Gera die drittgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Thüringen und hat den Status einer Kreisfreien Stadt . Nächst größere Städte sind Gera ca. 35 km östlich Erfurt ca. 40 km westlich Halle (Saale) ca. 70 km nordöstlich Leipzig ca. 75 km nordöstlich und Chemnitz ca. 94 km östlich.
Die Einwohnerzahl der Stadt Jena überschritt 1975 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde. Während der DDR -Zeit gehörte die Stadt zum Bezirk Gera .

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden

  • im Saale-Holzland-Kreis : Lehesten Neuengönna Golmsdorf Jenalöbnitz und Großlöbichau Verwaltungsgemeinschaft Dornburg) Schlöben (erfüllende Gemeinde ist Bad Laasdorf Zöllnitz Sulza Rothenstein Milda und Bucha (alle Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal)
  • im Landkreis Weimarer Land : Döbritschen Großschwabhausen und Hohlstedt (alle Verwaltungsgemeinschaft und Saaleplatte (Ortsteile Großfromstedt Kleinfromstedt und Hermstedt)

Geografie

Jena liegt in einem Talkessel der Saale zwischen teilweise von Mischwäldern bedeckten Muschelkalkhängen. größte Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km und von Ost nach West 2 km.

Wappen

Beschreibung : In Silber einen silbern-blau gekleideten Engel langen goldenen Haaren sowie goldenem Nimbus Harnisch und Flügel; mit der Rechten einem grünen eine Lanze in den Rachen stoßend in Linken einen goldenen Schild mit aufgerichtetem schwarzen haltend; der linke Fuß steht auf dem Unter dem Drachen ein kleiner silberner Schild blauer Weintraube.
Die Stadtflagge ist längsgestreift in den Farben belegt mit dem Stadtwappen.
Bedeutung : Die Wappenfigur stellt den Erzengel Michael Die Weintraube symbolisiert den einst blühenden Weinbau Jena. Der Löwe wurde als Wappenfigur der von Meißen aufgenommen als die Stadt an Landgrafen von Thüringen überging. Die Wappenfiguren wurden dem historischen Siegel der Stadt übernommen das sehr alt ist. In seiner heutigen Form das Wappen zuletzt durch die Hauptsatzung der im Jahre 1999 festgelegt.

Geschichte

Karte der Schlacht bei Jena 14.10.1806

Jena (ca. 1890 bis ca. 1900)

Jena wird erstmals 1236 urkundlich erwähnt. Der Ort geht zurück eine slawische Siedlung namens Jani die bereits 9. Jahrhundert genannt wird. Um 1230 erhält Jena von den Herren von die Stadtrechte. Bis 1331 gelangt das Thüringer Landgrafenhaus in den der Stadt und 1332 erteilen sie Jena das gothaische Stadtrecht. 1672 wird Jena Hauptstadt eines selbständigen Fürstentums 1692 kommt die Stadt an die Linie und 1741 an das Herzogtum Sachsen-Weimar das im Jahrhundert zum Großherzog erhoben wird (Großherzogtum Sachsen). 14. Oktober 1806 bekämpft Napoleon siegreich die preußischen Armeen in der Schlacht bei Jena und Auerstedt . Nach dem Ersten Weltkrieg wird Jena Teil des Landes Thüringen. wird die Stadt 1922 kreisfrei. Gleichzeitig entsteht der Landkreis Jena bei der Kreisreform zum 1. Juli 1994 Teil des Saale-Holzland-Kreises wird.

Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Jena gehörte zum Bistum Mainz . Hier war die Stadt dem Archidiakonat Mariae virginis in Erfurt zugeordnet. Das Gebiet der Saale gehörte zum Bistum Naumburg. 1523 wurde die erste reformatorische Predigt in gehalten infolgedessen die Reformation schnell Fuß fasste und Jena über Zeit eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war lutherische Bekenntnis zumal Martin Luther mehrmals persönlich in Jena weilte. Danach die Kirche in Jena die Geschicke der Landesherren. Die "Evangelisch-Lutherische Kirche des Großherzogtums Sachsen" dem Jena seit dem 18. Jahrhundert gehörte (damals noch Herzogtum Sachsen-Weimar) schloss 1920 mit 6 anderen Landeskirchen Thüringens zur Evangelischen Kirche" zusammen. 1934 schloss sich die "Evangelisch-Lutherische Kirche des Fürstentums Reuß ältere Linie" als 8. Landeskirche und 1948 nannte sie sich in Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen um. Innerhalb dieser Landeskirche ist Jena einer Superintendentur innerhalb des Aufsichtsbezirks Ost dessen Kreiskirchenamt in Gera befindet. Die heute bestehenden evangelisch-lutherischen Jenas gehören somit alle zur Superintendentur Jena.

Spätestens seit dem 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Die kleine Gemeinde seinerzeit die Ruine der Kirche "St. Johannes die älteste Kirche Jenas die bis zur die Pfarrkirche der Stadt war dann aber Die kleine katholische Gemeinde wurde jedoch bereits wieder aufgelöst und die Katholiken von Weimar betreut. Erst 1905 wurde die Pfarrei wieder errichtet. Die wurde zur heutigen Pfarrkirche ausgebaut. Ab 1821 gehörte die Pfarrgemeinde wie die meisten des späteren Landes Thüringen zum Bistum Paderborn. der Neuordnung der katholischen Kirche 1929 / 30 kam die Gemeinde in Jena zum Bistum Fulda . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Bischof immer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Bistums wahrzunehmen. erging es dem Bischof von Würzburg dem die südlichen Pfarrgemeinden Thüringens zugeordnet 1946 wurde daher in Erfurt für die Gebiete der Bistümer Fulda und Würzburg ein eingesetzt der 1953 zum Weihbischof und 1968 zum Bischöflichen Kommissar ernannt wurde. Durch Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete per Dekret am Juli 1973 zum Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen erhoben und formell von ihren bisherigen Bistümern abgetrennt. Leiter Bischöflichen Amtes wurde ein Apostolischer Administrator der Titel Bischof erhielt. Am 14. Juni 1994 wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen zum erhoben und der Kirchenprovinz Paderborn zugeordnet. Die Rechtswirksamkeit erfolgte zum Juli 1994.
Die Pfarrgemeinde in Jena gehört somit zum Dekanat Weimar innerhalb des Bistums Erfurt . Die Pfarrei betreut auch Katholiken außerhalb

Neben den beiden großen Kirchen gibt auch noch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) die Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ) die Adventgemeinde die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche SELK ) und die Christliche Gemeinde Lobeda.

Politik

Die Verwaltung der Stadt Jena oblag den Beamten der Lobdeburgischen Herrschaft. Doch stand auch ein Rat an der Spitze der der ab 1317 von 2 Ratsmeistern geleitet wurde. Seit 14. Jahrhundert war der Rat dreigeteilt. 1540 führte der Kurfürst von Sachsen eine Städteordnung ein. Es gab mehrere Bürgermeister doch 1604 nur noch einen Bürgermeister an der der Stadt. Ab 1892 trägt das Stadtoberhaut den Titel Oberbürgermeister . Der Rat wurde von der Bevölkerung Ab 1933 wurde der Oberbürgermeister von der Partei und dach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte auch den Oberbürgermeister. Seit 2000 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk

Oberbürgermeister seit 1922

  • 1922 - 1933 : Dr. Alexander Elsner Oberbürgermeister
  • 1933 - 1945 : Armin Schmidt Oberbürgermeister
  • 1945 : Dr. Löhnis kommissarischer Oberbürgermeister
  • 1945 - 1946 : Dr. Heinrich Troeger Oberbürgermeister
  • 1946 - 1947 : Heinrich Mertens (LDP) Oberbürgermeister
  • 1947 ? - 1952 : Dr. Herdegen
  • 1952 - 1953 : Hans Meier Oberbürgermeister
  • 1953 - 1960 : Fritz Kunst Oberbürgermeister
  • 1960 - 1963 : Heinz Wessel Oberbürgermeister
  • 1963 - 1987 : Walter Windrich Oberbürgermeister
  • 1987 - 1989 ?: Hans Span Oberbürgermeister
  • 1989 ?- 1990 : Martin Otto amtierender Oberbürgermeister
  • 1990 - heute: Dr. habil. Peter Röhlinger Oberbürgermeister

Vorsitzender des Stadtrats

  • 1990 - ? Dr. Rainer Oloff
  • ? bis heute: Prof. Dr. Gustav-Adolf Biewald

Sitzverteilung im Stadtrat

  • CDU 10
  • SPD 10
  • PDS 9
  • FDP 6
  • Bündnis 90/Grüne 3
  • Bürger für Jena 4

Wirtschaft

Verkehr

Durch das südliche Stadtgebiet führt in die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden . Die Stadt hat Anschlussstellen Schorba Jena-Göschwitz und Jena-Lobeda. Ferner führen die Bundesstraßen B 7 und B 88 durch Jena.

Die Stadt ist auch ein Bahnknotenpunkt. kreuzen sich die Fernstrecken Nürnberg-Halle-Berlin und Kassel-Erfurt-Dresden.

Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen Straßenbahn - und Buslinien der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH

Ansässige Unternehmen

Medien

In Jena befindet sich eine Geschäftsstelle Tageszeitung Thüringer Landeszeitung (TLZ) die in Weimar erscheint.

Öffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

In Jena befindet sich eine Dienststelle Deutschen Patent- und Markenamts dessen Hauptsitz in München ist. Ferner sind in Jena folgende ansässig:
  • Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie
  • Max-Planck-Institut für Biogeochemie
  • Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen
  • Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik

Bildungseinrichtungen

besondere Schulen

Städtepartnerschaften

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Jenas ist in insgesamt statistische Bezirke eingeteilt. Verwaltungsmäßig gibt es die und 23 Ortschaften im Sinne von § 45 der Kommunalordnung. Diese Ortschaften wurden durch die Hauptsatzung der Stadt Jena eingerichtet. Dabei handelt sich meist um räumlich getrennte Gebiete bzw. die ehemals selbständige Gemeinden waren. Für jede gibt es einen vom Volk anlässlich einer gewählten Ortschaftsrat . Vorsitzender ist der ebenfalls vom Volk Ortsbürgermeister . Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen die betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die statistischen Bezirke der Stadt Jena ihren amtlichen Nummern:

  • 011 Ammerbach Ort
  • 012 Beutenberg/Winzerlaer Straße
  • 021 Burgau Ort
  • 022 Ringwiese Flur Burgau
  • 030 Göschwitz
  • 041 Jena-Zentrum
  • 042 Jena-West
  • 043 Jena-Nord
  • 044 Jena-Süd
  • 051 Lichtenhain Ort
  • 052 Mühlenstraße
  • 061 Lobeda-Altstadt
  • 062 Lobeda-West
  • 063 Lobeda-Ost
  • 071 Löbstedt Ort
  • 072 Nord II
  • 081 Wenigenjena/Kernberge
  • 082 WenigenjenaOrt
  • 083 Wenigenjena/Schlegelsberg
  • 090 Winzerla
  • 100 Wöllnitz
  • 111 Ziegenhain Ort
  • 112 Ziegenhainer Tal
  • 120 Zwätzen
  • 131 Drackendorf/Lobeda-Ost
  • 132 Drackendorf
  • 133 Ilmnitz
  • 141 Maua
  • 142 Leutra
  • 151 Münchenroda
  • 152 Remderoda
  • 161 Krippendorf
  • 162 Vierzehnheiligen
  • 170 Isserstedt
  • 181 Cospeda
  • 182 Lützeroda
  • 183 Closewitz
  • 191 Kunitz
  • 192 Laasan
  • 201 Jenaprießnitz
  • 202 Wogau

Die 23 Ortschaften der Stadt Jena:

  • Ammerbach
  • Closewitz
  • Cospeda
  • Drackendorf
  • Göschwitz
  • Ilmnitz
  • Isserstedt
  • Jenaprießnitz/Wogau
  • Krippendorf
  • Kunitz/Laasan
  • Leutra
  • Lichtenhain
  • Lobeda Altstadt
  • Löbstedt
  • Lützeroda
  • Maua
  • Münchenroda/Remderoda
  • Neulobeda
  • Vierzehnheiligen
  • Winzerla
  • Wöllnitz
  • Ziegenhain
  • Zwätzen

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Jena eingemeindet. Im Jahr betrug der Gebietsstand der Stadt 1.323 2 Seit den letzten Eingemeindungen von 1994 umfasst Stadtgebiet 11.421 6 ha.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1909 Wenigenjena mit dem 1891 eingegliederten Camsdorf 603 3
01.01.1913 Lichtenhain (Stadt) 245 0
01.01.1913 Ziegenhain 448 8
01.01.1913 Lichtenhain (Stadt) 245 0
01.10.1922 Ammerbach 599 6
01.10.1922 Burgau 190 4
01.10.1922 Löbstedt 262 5
01.10.1922 Winzerla 500 0
01.10.1922 Zwätzen 546 0
01.10.1922 Gröschwitz 226 1
01.10.1922 Lobeda 655 1
01.10.1922 Wöllnitz 262 3
01.10.1922 Kunitz 593 7
01.10.1924 Göschwitz ¹ - 226 1
01.10.1924 Lobeda ¹ - 655 1
01.10.1924 Wöllnitz ¹ - 262 3
01.10.1924 Kunitz ¹ - 593 7
01.08.1946 Lobeda 655 1
01.08.1946 Wöllnitz 262 3
01.04.1969 Göschwitz 226 1
01.07.1994 Drackendorf 446 2
01.07.1994 Ilmitz 163 7
01.07.1994 Maua 334 2
01.07.1994 Leutra 467 4
01.07.1994 Münchenroda 411 7
01.07.1994 Remderoda 94 9
01.07.1994 Krippendorf 315 1
01.07.1994 Vierzehnheiligen 197 7
01.07.1994 Isserstedt 685 4
01.07.1994 Cospeda 335 4
01.07.1994 Lützeroda 143 8
01.07.1994 Closewitz 410 2
01.07.1994 Kunitz 593 7
01.07.1994 Laasan 207 6
01.07.1994 Jenaprießnitz 583 1
01.07.1994 Wogau 168 7
¹ Ausgemeindungen (die Orte wurden später jedoch eingegliedert)

Die letzten Eingemeindungen 1994 erfolgten aufgrund § 23 des Neugliederungsgesetzes in Thüringen. Bei seinerzeit eingegliederten Orten handelt es sich nur um selbständige Gemeinden. Alle eingegliederten Orte (außer hatten zuvor schon ein oder mehrere Nachbargemeinden und zwar Cospeda die Gemeinden Lützeroda und Drackendorf die Gemeinde Ilmnitz Krippendorf die Gemeinde Kunitz die Gemeinde Laasan Münchenroda die Gemeinde Maua die Gemeinde Leutra und Jenaprießnitz die Wogau.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1490 ca. 3.800
1542 ¹ 4.277
1784 4.366
1820 4.758

1852 6.505
1871 8.260
1. Dezember 1890 ¹ 13.449
1. Dezember 1900 ¹ 20.677
1. Dezember 1910 ¹ 38.487
16. Juni 1925 ¹ 52.649
16. Juni 1933 ¹ 58.357
17. Mai 1939 ¹ 70.573
29. Oktober 1946 82.722
31. August 1950 80.309
31. Dezember 1960 81.190
31. Dezember 1972 94.060
31. Dezember 1976 100.800
30. Juni 1981 104.300
31. Dezember 1986 107.600
30. Juni 1991 101.900
30. Juni 1997 100.900
31. Dezember 2002 100.542
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Orchester

Die "Jenaer Philharmonie" wurde 1934 als gegründet und 1969 auf ihre heutige Größe

Museen

Archive

  • Stadtarchiv
  • Unternehmensarchiv SCHOTT JENAer GLAS GmbH
  • Unternehmensarchiv Carl Zeiss Jena GmbH
  • Archiv der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Bauwerke

Intershop Hochhaus in Jena

  • Intershop Hochhaus höchstes Gebäude auf dem Gebiet Mitteldeutschlands (144 90 m) mit Aussichtsplattform in m Höhe ( Wahrzeichen der Stadt) ( Weblink ) ( Webcam )
  • Anatomieturm und Collegium Jenense
  • Griesbachsches Gartenhaus
  • Johannistor mit Pulverturm
  • Kirchen
    • Friedenskirche (ehem. Garnisonskirche bzw. Johann-Georgs-Kirche) auf dem
    • Pfarrkirche St. Johannes Babtist seit 1822 römisch-katholische
    • Stadtkirche St. Michael evangelische Hauptkirche
  • Historisches Rathaus
  • Marktplatz mit Denkmal für Johann Friedrich I. Hanfried
  • Roter Turm
  • Universitäts-Hauptgebäude erbaut 1905-08

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Pantomimentage jährlich zu unterschiedlichen Zeiten
  • Mai: Brunnenfest am Romantikerhaus
  • Juni: Museumsmarkt auf dem Marktplatz
  • Juli bis August: Kulturarena Jena (alle 2
  • September: Jenaer Jazztage
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1590 Johann Matthäus Meyfart † 1642 in Rektor Prof. für Theologie Pfarrer Dichter ("Jerusalem hochgebaute Stadt")
  • 1911 29. Juni Bernhard Prinz der Niederlande Gatte der ehemaligen niederländischen Königin Juliana und Vater von Königin Beatrix Vorsitzender des World Wildlife Fund 1961-77 der Streitkräfte 1970-1976

Nicht in Jena geboren sind die Personen. Sie haben aber in Jena gewirkt:

  • Ernst Abbe * 23. Januar 1840 in Eisenach 14. Januar 1905 in Jena Astronom Mathematiker Optiker Unternehmer und Sozialreformer
  • Johann Gottlieb Fichte * 19. Mai 1762 in Rammenau Bischofswerda † 27. Januar 1814 in Berlin Philosoph.
  • Johann Wolfgang von Goethe * 28. August 1749 in Frankfurt Main; † 22. März 1832 in Weimar Naturwissenschaftler Kunsttheoretiker und Staatsmann
  • Ernst Haeckel * 1834 in Potsdam; † 1919 Jena Biologe und Philosoph
  • Karl Marx * 5. Mai 1818 in Trier; 14. März 1883 in London politischer Journalist
  • Novalis * 2. Mai 1772 auf dem Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels
  • Adolf Reichwein *3. Okt. 1898; † 20. 1944 in Berlin (hingerichtet) Reformpädagoge 1. Leiter Volkshochschule Arbeiterbildungsheim
  • Friedrich Schiller * 10. November 1759 in Marbach Neckar † 9. Mai 1805 in Weimar und Schriftsteller
  • Friedrich Schlegel * 10. März 1772 in Hannover 11. Januar 1829 in Dresden Kulturphilosoph Kritiker und Übersetzer
  • August Schleicher * 19. Februar 1821 in Meiningen; 6. Dezember 1868 in Jena Sprachwissenschaftler
  • Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling * 27. Januar 1775 in Leonberg 20. August 1854 in Bad Ragaz Schweiz
  • Otto Schott *17. Dezember 1851 in Witten der Ruhr † 27. August 1935 in Chemiker und Glastechniker
  • Johann Ludwig Tieck * 31. Mai 1773 in Berlin; 28. April 1853 in Berlin Dichter Schriftsteller und Übersetzer
  • Johannes Trüper *2. Febr. 1855; † 1921 Jena Erzieher Entdecker der Heilpädagogik Landerziehungsheim auf der Sophienhöhe in Jena
  • Carl Zeiss * 11. September 1816 in Weimar 3. Dezember 1888 in Jena Mechaniker und
  • Gerhard Zinserling

Weblinks


Landkreise und Kreisfreie Städte in Thüringen :
Altenburger Land | Eichsfeld | Eisenach (Stadt) | Erfurt (Stadt) | Gera (Stadt) | Gotha | Greiz | Hildburghausen | Ilm-Kreis | Jena (Stadt) | Kyffhäuserkreis | Nordhausen | Saale-Holzland-Kreis | Saale-Orla-Kreis | Saalfeld-Rudolstadt | Schmalkalden-Meiningen | Sömmerda | Sonneberg | Suhl (Stadt) | Unstrut-Hainich-Kreis | Wartburgkreis | Weimar (Stadt) | Weimarer Land



Bücher zum Thema Jena

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