Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden
im Saale-Holzland-Kreis : Lehesten Neuengönna Golmsdorf Jenalöbnitz und Großlöbichau Verwaltungsgemeinschaft Dornburg) Schlöben (erfüllende Gemeinde ist Bad Laasdorf Zöllnitz Sulza Rothenstein Milda und Bucha (alle Verwaltungsgemeinschaft Südliches Saaletal)
im Landkreis Weimarer Land : Döbritschen Großschwabhausen und Hohlstedt (alle Verwaltungsgemeinschaft und Saaleplatte (Ortsteile Großfromstedt Kleinfromstedt und Hermstedt)
Jena liegt in einem Talkessel der Saale zwischen teilweise von Mischwäldern bedeckten Muschelkalkhängen. größte Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km und von Ost nach West 2 km.
Beschreibung : In Silber einen silbern-blau gekleideten Engel langen goldenen Haaren sowie goldenem Nimbus Harnisch und Flügel; mit der Rechten einem grünen eine Lanze in den Rachen stoßend in Linken einen goldenen Schild mit aufgerichtetem schwarzen haltend; der linke Fuß steht auf dem Unter dem Drachen ein kleiner silberner Schild blauer Weintraube. Die Stadtflagge ist längsgestreift in den Farben belegt mit dem Stadtwappen. Bedeutung : Die Wappenfigur stellt den Erzengel Michael Die Weintraube symbolisiert den einst blühenden Weinbau Jena. Der Löwe wurde als Wappenfigur der von Meißen aufgenommen als die Stadt an Landgrafen von Thüringen überging. Die Wappenfiguren wurden dem historischen Siegel der Stadt übernommen das sehr alt ist. In seiner heutigen Form das Wappen zuletzt durch die Hauptsatzung der im Jahre 1999 festgelegt.
Jena wird erstmals 1236 urkundlich erwähnt. Der Ort geht zurück eine slawische Siedlung namens Jani die bereits 9. Jahrhundert genannt wird. Um 1230 erhält Jena von den Herren von die Stadtrechte. Bis 1331 gelangt das Thüringer Landgrafenhaus in den der Stadt und 1332 erteilen sie Jena das gothaische Stadtrecht. 1672 wird Jena Hauptstadt eines selbständigen Fürstentums 1692 kommt die Stadt an die Linie und 1741 an das Herzogtum Sachsen-Weimar das im Jahrhundert zum Großherzog erhoben wird (Großherzogtum Sachsen). 14. Oktober 1806 bekämpft Napoleon siegreich die preußischen Armeen in der Schlacht bei Jena und Auerstedt . Nach dem Ersten Weltkrieg wird Jena Teil des Landes Thüringen. wird die Stadt 1922 kreisfrei. Gleichzeitig entsteht der Landkreis Jena bei der Kreisreform zum 1. Juli 1994 Teil des Saale-Holzland-Kreises wird.
Die Bevölkerung der Stadt Jena gehörte zum Bistum Mainz . Hier war die Stadt dem Archidiakonat Mariae virginis in Erfurt zugeordnet. Das Gebiet der Saale gehörte zum Bistum Naumburg. 1523 wurde die erste reformatorische Predigt in gehalten infolgedessen die Reformation schnell Fuß fasste und Jena über Zeit eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war lutherische Bekenntnis zumal Martin Luther mehrmals persönlich in Jena weilte. Danach die Kirche in Jena die Geschicke der Landesherren. Die "Evangelisch-Lutherische Kirche des Großherzogtums Sachsen" dem Jena seit dem 18. Jahrhundert gehörte (damals noch Herzogtum Sachsen-Weimar) schloss 1920 mit 6 anderen Landeskirchen Thüringens zur Evangelischen Kirche" zusammen. 1934 schloss sich die "Evangelisch-Lutherische Kirche des Fürstentums Reuß ältere Linie" als 8. Landeskirche und 1948 nannte sie sich in Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen um. Innerhalb dieser Landeskirche ist Jena einer Superintendentur innerhalb des Aufsichtsbezirks Ost dessen Kreiskirchenamt in Gera befindet. Die heute bestehenden evangelisch-lutherischen Jenas gehören somit alle zur Superintendentur Jena.
Spätestens seit dem 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Die kleine Gemeinde seinerzeit die Ruine der Kirche "St. Johannes die älteste Kirche Jenas die bis zur die Pfarrkirche der Stadt war dann aber Die kleine katholische Gemeinde wurde jedoch bereits wieder aufgelöst und die Katholiken von Weimar betreut. Erst 1905 wurde die Pfarrei wieder errichtet. Die wurde zur heutigen Pfarrkirche ausgebaut. Ab 1821 gehörte die Pfarrgemeinde wie die meisten des späteren Landes Thüringen zum Bistum Paderborn. der Neuordnung der katholischen Kirche 1929 / 30 kam die Gemeinde in Jena zum Bistum Fulda . Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es für den Bischof immer seine Amtsgeschäfte im Ostteil seines Bistums wahrzunehmen. erging es dem Bischof von Würzburg dem die südlichen Pfarrgemeinden Thüringens zugeordnet 1946 wurde daher in Erfurt für die Gebiete der Bistümer Fulda und Würzburg ein eingesetzt der 1953 zum Weihbischof und 1968 zum Bischöflichen Kommissar ernannt wurde. Durch Neuordnung der katholischen Kirche in der DDR wurden die Gebiete per Dekret am Juli 1973 zum Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen erhoben und formell von ihren bisherigen Bistümern abgetrennt. Leiter Bischöflichen Amtes wurde ein Apostolischer Administrator der Titel Bischof erhielt. Am 14. Juni 1994 wurde das Bischöfliche Amt Erfurt-Meiningen zum erhoben und der Kirchenprovinz Paderborn zugeordnet. Die Rechtswirksamkeit erfolgte zum Juli 1994. Die Pfarrgemeinde in Jena gehört somit zum Dekanat Weimar innerhalb des Bistums Erfurt . Die Pfarrei betreut auch Katholiken außerhalb
Neben den beiden großen Kirchen gibt auch noch Gemeinden die zu Freikirchen gehören darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) die Evangelisch-Methodistische Gemeinde ( Methodisten ) die Adventgemeinde die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche SELK ) und die Christliche Gemeinde Lobeda.
Die Verwaltung der Stadt Jena oblag den Beamten der Lobdeburgischen Herrschaft. Doch stand auch ein Rat an der Spitze der der ab 1317 von 2 Ratsmeistern geleitet wurde. Seit 14. Jahrhundert war der Rat dreigeteilt. 1540 führte der Kurfürst von Sachsen eine Städteordnung ein. Es gab mehrere Bürgermeister doch 1604 nur noch einen Bürgermeister an der der Stadt. Ab 1892 trägt das Stadtoberhaut den Titel Oberbürgermeister . Der Rat wurde von der Bevölkerung Ab 1933 wurde der Oberbürgermeister von der Partei und dach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums ist der "Stadtratsvorsitzende". Das Gremium wählte auch den Oberbürgermeister. Seit 2000 wird der Oberbürgermeister direkt vom Volk
Oberbürgermeister seit 1922
1922 - 1933 : Dr. Alexander Elsner Oberbürgermeister
Durch das südliche Stadtgebiet führt in die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden . Die Stadt hat Anschlussstellen Schorba Jena-Göschwitz und Jena-Lobeda. Ferner führen die Bundesstraßen B 7 und B 88 durch Jena.
Die Stadt ist auch ein Bahnknotenpunkt. kreuzen sich die Fernstrecken Nürnberg-Halle-Berlin und Kassel-Erfurt-Dresden.
Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen Straßenbahn - und Buslinien der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH
Das Stadtgebiet Jenas ist in insgesamt statistische Bezirke eingeteilt. Verwaltungsmäßig gibt es die und 23 Ortschaften im Sinne von § 45 der Kommunalordnung. Diese Ortschaften wurden durch die Hauptsatzung der Stadt Jena eingerichtet. Dabei handelt sich meist um räumlich getrennte Gebiete bzw. die ehemals selbständige Gemeinden waren. Für jede gibt es einen vom Volk anlässlich einer gewählten Ortschaftsrat . Vorsitzender ist der ebenfalls vom Volk Ortsbürgermeister . Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen die betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die statistischen Bezirke der Stadt Jena ihren amtlichen Nummern:
Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Jena eingemeindet. Im Jahr betrug der Gebietsstand der Stadt 1.323 2 Seit den letzten Eingemeindungen von 1994 umfasst Stadtgebiet 11.421 6 ha.
Jahr
Orte
Zuwachs in ha
1909
Wenigenjena mit dem 1891 eingegliederten Camsdorf
603 3
01.01.1913
Lichtenhain (Stadt)
245 0
01.01.1913
Ziegenhain
448 8
01.01.1913
Lichtenhain (Stadt)
245 0
01.10.1922
Ammerbach
599 6
01.10.1922
Burgau
190 4
01.10.1922
Löbstedt
262 5
01.10.1922
Winzerla
500 0
01.10.1922
Zwätzen
546 0
01.10.1922
Gröschwitz
226 1
01.10.1922
Lobeda
655 1
01.10.1922
Wöllnitz
262 3
01.10.1922
Kunitz
593 7
01.10.1924
Göschwitz ¹
- 226 1
01.10.1924
Lobeda ¹
- 655 1
01.10.1924
Wöllnitz ¹
- 262 3
01.10.1924
Kunitz ¹
- 593 7
01.08.1946
Lobeda
655 1
01.08.1946
Wöllnitz
262 3
01.04.1969
Göschwitz
226 1
01.07.1994
Drackendorf
446 2
01.07.1994
Ilmitz
163 7
01.07.1994
Maua
334 2
01.07.1994
Leutra
467 4
01.07.1994
Münchenroda
411 7
01.07.1994
Remderoda
94 9
01.07.1994
Krippendorf
315 1
01.07.1994
Vierzehnheiligen
197 7
01.07.1994
Isserstedt
685 4
01.07.1994
Cospeda
335 4
01.07.1994
Lützeroda
143 8
01.07.1994
Closewitz
410 2
01.07.1994
Kunitz
593 7
01.07.1994
Laasan
207 6
01.07.1994
Jenaprießnitz
583 1
01.07.1994
Wogau
168 7
¹ Ausgemeindungen (die Orte wurden später jedoch eingegliedert)
Die letzten Eingemeindungen 1994 erfolgten aufgrund § 23 des Neugliederungsgesetzes in Thüringen. Bei seinerzeit eingegliederten Orten handelt es sich nur um selbständige Gemeinden. Alle eingegliederten Orte (außer hatten zuvor schon ein oder mehrere Nachbargemeinden und zwar Cospeda die Gemeinden Lützeroda und Drackendorf die Gemeinde Ilmnitz Krippendorf die Gemeinde Kunitz die Gemeinde Laasan Münchenroda die Gemeinde Maua die Gemeinde Leutra und Jenaprießnitz die Wogau.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.