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Jeremias Gotthelf


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Jeremias Gotthelf war das Pseudonym des Schriftstellers und Pfarrers Albert Bitzius (* 4. Oktober 1797 in Murten Kanton Freiburg ; † 22. Oktober 1854 in Lützelflüh Kanton Bern ).

Sein Vater war deutscher Pfarrer im Murten. Ab 1805 dann im Bauerndorf Utzenstorf. Hier lernte die bäuerliche Welt des Emmentals kennen. Er besuchte das Gymnasium in und studierte dann auf der dortigen Universität Nach einem Vikariat bei seinem Vater setzte das Studium ab 1821 in Göttingen fort. Es folgten Vikariate in Herzogenbuchsee und an der Heilig Geistkirche in bis er 1832 die Pfarrei Lützelflüh im Emmental erhielt. Schon bald setzt er sich die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht ein. Er gegen die Ausbeutung der Kinder aus armen als billige Arbeitskräfte. Er verlangt Maßnahmen gegen Alkoholismus.

1833 heiratet er Henriette Zeender ( 1805 - 1872 ). Zusammen haben sie 3 Kinder: Henriette 1834 - 1890 ) Albert ( 1835 - 1882 ) und Cecile ( 1837 - 1914 ). Der Sohn wird später ebenfalls Pfarrer setzte in vielen Bereichen die Bemühungen des für eine Sozialreform im Kanton Bern fort.

1835 wird Bitzius zum Schulinspektor für die Schulen der Gemeinden Lützelflüh Rüegsau Hasle und gewählt. Nach zehn Jahren wird er aus Amt wegen politischer Differenzen mit der Regierung

Ebenfalls 1835 ist er massgeblich an Gründung der Armenerziehungsanstalt Trachselwald beteiligt. Bis zu seinem Tod setzt sich dafür ein. In der Schrift "Die (1840 erschienen) verarbeitete er die gemachten Erfahrungen.

Zunehmend engagierte er sich auch politisch kritisierte die herrschenden Berner Familien die sich Ansicht nach zu wenig um die sozial kümmerten.

1836 beginnt er mit der Schriftstellerei. Der Der Bauernspiegel ist sein erstes Werk unter dem Jeremias Gotthelf .

Seine Romane spiegeln in einem zum erschreckenden Realismus das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert . Mit wenigen starken wuchtigen Worten konnte Menschen und Landschaften beschreiben. Gotthelf verstand es kein anderer Schriftsteller seiner Zeit die christlichen die humanistischen Forderungen in seinem Werk zu

Herausragend in seinem Werk ist die Die schwarze Spinne ( 1843 ) in der er alte Sagen zu gleichnishaften Erzählung über die Pest verarbeitet. Eingebettet eine fast liebliche Rahmenerzählung wird die Geschichte Handels mit dem Teufel berichtet. Zuerst kaum so gilt diese Erzählung bei vielen Literaturkritikern eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeiers. Thomas Mann schrieb darüber in Die Entstehung des Doktor Faustus dass Gotthelf "oft das Homerische berühre" dass er seine Schwarze Spinne "wie kaum zweites Stück Weltliteratur" bewundere.

Einige seiner Werke wurden verfilmt. In Schweiz waren Uli der Knecht (1954) und die Fortsetzung Uli der Pächter (1955) sehr erfolgreich. Regie führte der Emmentaler Franz Schnyder und die später sehr erfolgreichen Hannes Schmidhauser und Lieselotte Pulver spielten die

Werke

  • Der Bauern-Spiegel oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf ihm selbst beschrieben 1837 Roman
  • Die Wassernoth im Emmental 1838 Predigt
  • Wie fünf Mädchen im Branntwein jämmerlich umkommen 1838 Erzählung
  • Leiden und Freuden eines Schulmeisters 1838 / 1839 Roman
  • Dursli der Branntweinsäufer oder der heilige Weihnachtsabend 1839 Novelle
  • Wie Joggeli eine Frau sucht 1841 Erzählung
  • Elsi die seltsame Magd 1843 Novelle
  • Die schwarze Spinne 1843 Novelle
  • Anne Bäbi Jowäger haushaltet und wie es mit dem Dokteren geht 1843 / 1844 Roman
  • Geld und Geist 1843 / 1844 Roman
  • Der Geldstag 1846 Roman
  • Uli der Knecht / Uli der Pächter 1846 - 1849 Doppelroman
  • Michels Brautschau 1849 Erzählung
  • Das Erdbeeri Mareili 1850 Novelle
  • Zeitgeist und Berner Geist 1851 Roman
  • Barthli der Korber 1852 Erzählung
und viele Kalendergeschichten Aufsätze Briefe und

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