Sein Vater war deutscher Pfarrer im Murten. Ab 1805 dann im Bauerndorf Utzenstorf. Hier lernte die bäuerliche Welt des Emmentals kennen. Er besuchte das Gymnasium in und studierte dann auf der dortigen Universität Nach einem Vikariat bei seinem Vater setzte das Studium ab 1821 in Göttingen fort. Es folgten Vikariate in Herzogenbuchsee und an der Heilig Geistkirche in bis er 1832 die Pfarrei Lützelflüh im Emmental erhielt. Schon bald setzt er sich die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht ein. Er gegen die Ausbeutung der Kinder aus armen als billige Arbeitskräfte. Er verlangt Maßnahmen gegen Alkoholismus.
1833 heiratet er Henriette Zeender ( 1805 - 1872 ). Zusammen haben sie 3 Kinder: Henriette 1834 - 1890 ) Albert ( 1835 - 1882 ) und Cecile ( 1837 - 1914 ). Der Sohn wird später ebenfalls Pfarrer setzte in vielen Bereichen die Bemühungen des für eine Sozialreform im Kanton Bern fort.
1835 wird Bitzius zum Schulinspektor für die Schulen der Gemeinden Lützelflüh Rüegsau Hasle und gewählt. Nach zehn Jahren wird er aus Amt wegen politischer Differenzen mit der Regierung
Ebenfalls 1835 ist er massgeblich an Gründung der Armenerziehungsanstalt Trachselwald beteiligt. Bis zu seinem Tod setzt sich dafür ein. In der Schrift "Die (1840 erschienen) verarbeitete er die gemachten Erfahrungen.
Zunehmend engagierte er sich auch politisch kritisierte die herrschenden Berner Familien die sich Ansicht nach zu wenig um die sozial kümmerten.
1836 beginnt er mit der Schriftstellerei. Der Der Bauernspiegel ist sein erstes Werk unter dem Jeremias Gotthelf .
Seine Romane spiegeln in einem zum erschreckenden Realismus das bäuerliche Leben im 19. Jahrhundert . Mit wenigen starken wuchtigen Worten konnte Menschen und Landschaften beschreiben. Gotthelf verstand es kein anderer Schriftsteller seiner Zeit die christlichen die humanistischen Forderungen in seinem Werk zu
Herausragend in seinem Werk ist die Die schwarze Spinne ( 1843 ) in der er alte Sagen zu gleichnishaften Erzählung über die Pest verarbeitet. Eingebettet eine fast liebliche Rahmenerzählung wird die Geschichte Handels mit dem Teufel berichtet. Zuerst kaum so gilt diese Erzählung bei vielen Literaturkritikern eines der Meisterwerke des deutschen Biedermeiers. Thomas Mann schrieb darüber in Die Entstehung des Doktor Faustus dass Gotthelf "oft das Homerische berühre" dass er seine Schwarze Spinne "wie kaum zweites Stück Weltliteratur" bewundere.
Einige seiner Werke wurden verfilmt. In Schweiz waren Uli der Knecht (1954) und die Fortsetzung Uli der Pächter (1955) sehr erfolgreich. Regie führte der Emmentaler Franz Schnyder und die später sehr erfolgreichen Hannes Schmidhauser und Lieselotte Pulver spielten die