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Jirí Karásek ze Lvovic


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Jiří Karásek ze Lvovic (* 1871 ; † 1951 ) war der bedeutendste Vertreter und Anhänger Décadence in Tschechien .

Er war Mitbegründer der Modernen Revue (1894-1925) in der die jungen Generationen drei Jahrzehnten zum erstenmal publiziert haben (z. Gebrüder Čapek).

Gründer der größten Gemälde- Graphik- und der slawischen Kunst (Karáskova Galerie).

Ein wichtiger Literaturkritiker Anhänger der impressionistischen

In den meisten Werken verbindet er Phantasie mit Kultiviertheit. Seine Poesie und Prosa Meisterstücke der Form v.a. um 1900. Ein Arbeiten (Die gothische Seele 1900/1905) können wegen beinahe vollkommenen Abstraktheit des Stils und der Homogenität des Textes zu den bedeutendsten Werken europäischen Décadence gezählt werden.

Werke:

Inhaltsverzeichnis

1. Phase (iuvenil)

1893 Bezcestí (Ausgangslostum Roman vom Autor unanerkannt)
1894 Zazděná okna (Vermauerte Fenster Gedichte)

2. Phase

1895 Sodoma (S. Gedichte zensuriert)
1897 Sexus necans (S. n. Gedichte)
1900 Gothická duše (Die gothische Seele
1905 Gotická duše (Die gothische Seele Fassung)

3. Phase

Romane der drei Magen Genenda Absurde Endymion

4. Phase

1946 Poslední vinobraní (Die letzte Weinlese

Auszüge (übersetzt):

Vergeblich! Die Gedanken vertrocknen wie Gras der Mittagshitze!
Der einzige bleibt: die Sehnsucht eines Lebens.
Aber die Ohnmacht hängt in der der erschöpften Zeiten.
Lange lebt man und ohne Zauber die Illusion dass anders gelebt werden könnte!

(...)

Alles hängt flau und wie niedergedrängt einer unsehbaren Wucht.
Vergebliche Nächte zittern über dem Bette welches der Schlaf nie fällt.
Graue erloschene Tage sehen in Spleens Einsamen
Wie scheußliche ausdauernde Almosen erwartende Blinden.

(...)

Erkenntnis

Je l'aime pour ta douleur... Péladan

Du der die Seele dessen hast mich gesucht hatte in den vergangenen Wesen. Beben Deiner Hand fühle ich Annähern und die ich so längst gewann.

Wie ein zu durchdringlicher Duft hast die Gemächer meiner Seele gefüllt. Du hast und durchwellt ihre Trauern wie wenn ein die düsteren Schatten alten Münsters durchwellt.

Dein Lächeln ist wie ein Schleier Stoffes auf einen toten Antlitz geworfen. Deine ist verhüllt und dunkel wie Trommelschläge bei ermörderter Regenten.

In verdunkelten und erloschenen Straßen wo Zeiten ihre ruhmreichen Schweigen gehängt willst Du wir zusammen wie damals als wir hier Jugend vereitelt haben zwei Mönche über alten zwei verblasste Mondgesichter über farbigen Wundern der

(...)




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