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Joachim Ringelnatz


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Joachim Ringelnatz (* 7. August 1883 in Wurzen bei Leipzig ; † 17. November 1934 in Berlin; eigentlich Hans Bötticher ) war ein Schriftsteller und Maler .

Ringelnatz ist vor allem bekannt geworden zahlreiche humoristische Gedichte unter anderen um den Helden Kuddel Daddeldu einen Seemann mit großem der regelmäßig im Hafen Schiffbruch erleidet. Der Dichter fuhr in jungen Jahren als Schiffsjunge Matrose selbst zur See. Den ersten Weltkrieg er als Kommandant eines Minensuchbootes mit. Er sich später im Münchener Kleinkunstlokal Simplicissimus sowie in der Berliner Kleinkunstbühne Schall Rauch der Satire zu.

Große Popularität erlangte Ringelnatz durch unkonventionelle spielerische Lyrik. Die Mischung aus Seemannsgarn Moritaten bitterer Zeitkritik und sanfter Verzweiflung traf das der 1.-Weltkriegs-Generation. Ringelnatz tiefer Ernst wurde über spaßigen Dichtungen jedoch vielfach nicht wahrgenommen.

Nach dem Dichter ist auch der Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik benannt.

Werke

  • 1911 Was ein Schiffsjungen-Tagebuch erzählt
  • 1912 Die Schnupftabakdose. Stumpfsinn in Versen und von Hans Bötticher *und Richard Seewald
  • 1913 Ein jeder lebt's. Novellen von Hans
  • 1920 Kuddel Daddeldu
  • 1920 Turngedichte
  • 1922 Die Woge. Marine-Kriegsgeschichten
  • 1924 ...liner Roma... Mit 10 Bildern von selbst
  • 1924 Nervosipopel. Elf Angelegenheiten
  • 1927 Reisebriefe eines Artisten
  • 1928 Allerdings (Gedichte)
  • 1928 Als Mariner im Krieg (unter dem Gustav Hester)
  • 1928 Matrosen. Erinnerungen ein Skizzenbuch handelt von und blauem Tuch
  • 1929 Flugzeuggedanken
  • 1931 Mein Leben bis zum Kriege (Autobiographie)
  • 1931 Kinder-Verwirrbuch mit vielen Bildern
  • 1932 Die Flasche und mit ihr auf
  • 1934 Gedichte Gedichte von einstmals und heute
  • 1939 Kasperle-Verse
  • 1950 (hg.) Und auf einmal steht es dir

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