Joachim Seyppel Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier . Diese Seite benötigt Javascript um richtig angezeigt zu werden. Joachim Seyppel (* 3. November 1919 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler.
Joachim Seyppel ist der Sohn eines Angestellten und einer Putzmacherin. Er besuchte das in Berlin- Grunewald wo er 1938 sein Abitur machte. Anschließend studierte er Germanistik und Philosophie an den Universitäten in Berlin Lausanne und zuletzt in Rostock wo er 1943 promovierte . Ab 1943 nahm er als Soldat Sanitätsdienst am Zweiten Weltkrieg teil. 1944 wurde er von einem Kriegsgericht wegen Wehrkraftzersetzung zu 9 Monaten Haft mit "Frontbewährung" verurteilt; im Mai 1944 er in sowjetische Kriegsgefangenschaft aus der er im Herbst 1945 wurde.
Seyppel war in den ersten Nachkriegsjahren Dozent und freier Schriftsteller in Berlin tätig. 1949 ging er einem Stipendium der Harvard-Universität in die Vereinigten Staaten wo er von 1950 bis 1961 Hochschullehrer am Southeastern Louisiana College am Bryn College in Pennsylvania und am Middlebury College in Vermont wirkte. Während dieser Zeit wurde er Staatsbürger . 1961 kehrte er nach Berlin zurück er bis 1970 Herausgeber der Zeitschrift "Diagonale war. In den Sechzigerjahren entwickelte sich Seyppel zum Sympathisanten der DDR ; im September 1973 siedelte er nach Ost-Berlin über und nahm die DDR - Staatsbürgerschaft an.
Seyppels Verhältnis zu den DDR-Machthabern wurde bald durch getrübt durch seine Kritik an sozialen Missständen im Lande seinen Protest gegen Ausbürgerung Wolf Biermanns und sein Engagement für die Dissidenten Robert Havemann und Stefan Heym . Das Regime reagierte mit Schikanen die allem in einer Einschränkung von Seyppels Publikationsmöglichkeiten seiner Reisefreiheit bestanden. Im Juni 1979 wurde er dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen durfte allerdings im Juli 1979 mit einem Dreijahres- Visum in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen wo er sich nunmehr niederließ. wurde er von der DDR ausgebürgert .
Seyppel war anfangs Gastprofessor an mehreren Universitäten und arbeitete in den folgenden Jahren allem als Journalist für das "Hamburger Abendblatt" die " Süddeutsche Zeitung " und den " Tagesspiegel ".
Joachim Seyppel ist Mitglied der Autorenvereingung Kogge " seit 1973 des PEN -Zentrums der Bundesrepublik Deutschland . Von 1974 bis 1979 war er des Schriftstellerverbandes der DDR; aus dem Verband Schriftsteller trat er 1997 aus. Er erhielt 1970 die Ehrengabe des Kulturkreises im Bundesverband Deutschen Industrie und 1981 den Kogge-Literaturpreis.
Die Systematisierung der Schauspielkunst in Deutschland zwischen und 1850 Rostock 1943 Flugsand der Tage Berlin 1947 Ferdinands absoluter Standpunkt Berlin 1948 Dekadenz oder Fortschritt Schlehdorf/Obb. 1951 Ausdrucksformen deutscher Geschichte Schlehdorf/Obb. 1952 Schwenckfeld knight of faith Pennsburg Pa. 1961 Gerhart Hauptmann Berlin 1962 William Faulkner Berlin 1962 Abendlandfahrt München 1963 T. S. Eliot Berlin 1963 Nun o Unsterblichkeit Berlin 1964 Als der Führer den Krieg gewann oder sagen ja zur Bundesrepublik Berlin [u.a.] 1965 Columbus Bluejeans oder Das Reich der falschen München 1965 Hellas Geburt einer Tyrannis Berlin 1968 Torso Conny der Große Wiesbaden 1969 Ein Yankee in der Mark Berlin [u.a.] 1969 Griechisches Mosaik Berlin 1970 Fußball-Nachrichten vom Heroengeschlecht an der Gasanstalt Berlin [u.a.] 1971 Wer kennt noch Heiner Stuhlfauth München 1973 Umwege nach Haus Berlin [u.a.] 1974 Abschied von Europa Berlin [u.a.] 1975 Gesang zweier Taschenkalender Berlin [u.a.] 1976 Die Unperson oder Schwitzbad und Tod Majakowskis Berlin 1979 Die Mauer oder Das Café am Hackeschen Wiesbaden [u.a.] 1981 Ich bin ein kaputter Typ Wiesbaden [u.a.] 1982 Hinten weit in der Türkei Wiesbaden [u.a.] 1983 Ahnengalerie München 1984 Lesser Ury Berlin 1987 Eurydike oder die Grenzenlosigkeit des Balkans Frankfurt a.M. [u.a.] 1989 Die Streusandbüchse Frankfurt a.M. [u.a.] 1990 Die Wohnmaschine oder Wo aller Mohn blüht Berlin 1991 Trottoir & Asphalt Berlin 1994 Schlesischer Bahnhof München 1998
Jagen Reiten Fischen Hamburg [u.a.] 1963 Texte deutscher Mystik des 16. Jahrhunderts Göttingen 1963 Festschrift für Werner Neuse Berlin 1967 (zusammen mit Herbert Lederer) Jakob Michael Reinhold Lenz : Erzählungen und Briefe Berlin 1978
James Baldwin: Amen corner Reinbek bei 1971 John Oliver Killens: Der Debütantinnenball oder Ein guter Bulle ist halbe Herde wert Berlin 1976 (zusammen mit Tatjana Rilsky) Franz Molnár : Lebwohl mein Herz Berlin 1950 Kurt Vonnegut : Gott segne Sie Mr. Rosewater Reinbek bei Hamburg 1974
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