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Johann Friedrich Reichardt


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Johann Friedrich Reichardt (* 25. November 1752 in Königsberg in Preußen; † 27. Juni 1814 in Giebichenstein bei Halle ) war ein Komponist und Musikschriftsteller .

Biographie

Reichardt wurde von Kind an in Musik und besonders im Violinspiel ausgebildet studierte von 1769 bis 1771 in seiner Vaterstadt und in Leipzig Jurisprudenz und Philosophie und wurde 1775 von Friedrich dem Großen dem er seine Oper "Le feste galanti" als Probestück gesandt an Grauns Stelle königlichen Kapellmeister ernannt.

Nachdem er zwischen 1790 - 1792 Kunstreisen nach Italien Frankreich und England unternommen wurde er nach Erscheinen seiner "Vertrauten Briefe" (Hamburg 1792 2 Bde.) aus seinem Amt entlassen darauf erst in Hamburg wo er ein "Frankreich" herausgab dann (seit 1794 ) als Salinendirektor zu Halle von wo öfters nach Berlin ging um die Aufführungen Kompositionen zu leiten.

Am Huldigungstag Friedrich Wilhelms III. brachte er .daselbst seine Oper "Die mit vielem Beifall zur Aufführung. Nachdem er ein Jahr lang Hofkapellmeister in Kassel gewesen war ging er 1809 nach Wien zog sich aber bald nach Giebichenstein Halle zurück wo er 27. Juni 1814 starb.

Seine Tochter Luise Reichardt (* 1788 in Berlin † 17. November 1826 in Hamburg ) hat sich ebenfalls durch Liederkompositionen bekannt gemacht.

Werk

Komponistenruf hat sich Reichardt besonders durch Kompositionen zu Goetheschen Liedern erworben in denen er seine Individualität voller Freiheit entfallen nicht minder aber durch Singspiele eine Kunstgattung die er ebenfalls mit Beistand in dessen "Claudina von Villabella" (1789) und Elmile" "Iery und Bätely" (1790) zu gewußt hat.

Seine übrigen Kompositionen: Opern Oratorien Kantaten und Instrumentalwerke sind zu sehr im Geschmack seiner gehalten um für die Gegenwart Bedeutung zu

Dagegen sind seine schriststellerischen Arbeiten durchweg bleibendem Wert namentlich die "Briefe eines aufmerksamen die Musik betreffend" (Braunschweig 1774-76); "Über die komische Oper" (Hamburg 1774); "Musikalische Kunstmagazin" (Berlin bis 1792); "Studien für Tonkünstler und Musikfreunde" 1793); "Vertraute Briefe aus Paris" (Hamburg 18o4 Bde.); "Vertraute Briefe aus Wien" (Amsterdam 1810) a.

Quelle



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