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Johann Georg Hamann


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Johann Georg Hamann (* 27. August 1730 in Königsberg 21. Juni 1788 in Münster ) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller .

Er studierte Theologie Rechtswissenschaften Philosophie und Naturwissenschaften ohne einen 1752 wurde er Hauslehrer und 1756 Handelsvertreter.

In einer Lebenskrise erfuhr er nach Bibelstudium eine Bekehrung . Daraufhin entfaltete er sich sich zu theologisch - philosophischen Kritiker der vorherrschenden Aufklärung .

Hamann pflegte intensive Korrespendenz u.a. mit Moses Mendelssohn Friedrich Heinrich Jacobi und Immanuel Kant . Besonders deutlich ist Hamanns Einfluss auf Philosophie Herders .

Die katholische Fürstin Amalie von Gallitzin ihn 1787 nach Münster ein. Kurz vor der verstarb Hamann 1788 . Auf Friedrich Karl v. Moser geht auf seine tiefe Weisheit anspielender Beiname Magus des Nordens zurück.

Hamann wandte sich gegen die Gegeneinanderstellung Glaube und Vernunft . Beidem liege ein gemeinsames Fundament in Erfahrung zugrunde. Alles Erkenntnisvermögen gründet in der Sprache in der sowohl das logische als das ästhetische Vermögen der Vernunft gründen. Insofern "Vernunft ist Sprache" . Mit Herder und Wilhelm von Humboldt wurde Hamann zu einem Wegbereiter der Sprachphilosophie . Auch der Sturm und Drang und der Existenzialismus verdanken ihm wesentliche Impulse.

Literatur

  • Oswald Bayer: Zeitgenosse im Widerspruch. Johann Georg Hamann als Aufklärer . München 1988




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