Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Johann Georg Heine


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Johann Georg Heine

Johann Georg Heine (* 3. April 1771 in Lauterbach Schwarzwald ; † 7. September 1838 in Scheveningen ) war Orthopädiemechaniker und Arzt. Er gilt Begründer der Orthopädie in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Vom Messerschmied zum Orthopädiemechaniker

Heine wird am 3. April 1771 Lauterbach im Schwarzwald als Sohn eines Bierbrauers Er erlernt in Überlingen des Handwerk eines und geht in den folgenden Jahren auf die ihn nach Esslingen Mannheim und Straßburg
Schließlich verlässt er Süddeutschland und ist 1794 bis 1798 in Berlin wo er Barthel von Siebold dem Sohn des Würzburger Caspar von Siebold Kontakt hat. Im Mai siedelte Heine nach Würzburg um und wird für die Julius-Maximilians-Universität.
Er heiratet die Würzburgerin Anna Förtsch hat zwei Kinder Anna (* 1801) und Joseph Heine (*1803) der später eine bedeutender Arzt der Pfalz wird.

Eigene Werkstatt - eigenes Institut

Bald hat Heine eine eigene Werkstatt der Prothesen Streckbetten Rollstühle und weitere orthopädische hergestellt und zum Vertrieb angeboten werden. 1807 Heine ein "systematisches Verzeichnis chirurgischer Instrumente Bandagen Maschinen" als Katalog für die Ärzteschaft.
Seine weiteren Veröffentlichungen finden rasch Anerkennung der medizinischen Fachwelt. Einen Ruf nach Berlin Heine ab er bleibt in Würzberg und aus der Hand des bayerischen Kronprinzen die Zivil-Verdienst-Medaille".
1816 eröffnete Johann Georg Heine im Stephans-Kloster die erste orthopädische Anstalt auf deutschem die später unter dem Namen Karolinen-Institut (benannt der bayerischen Königin Karoline) weithin bekannt wird.
Johann Wolfgang von Goethe kennt die Veröffentlichungen Heines und nimmt in seine Bibliothek auf. Er lernt den Heine" an der Tafel des Großherzogs Karl kennen und ist von ihm so angetan er ihn in sein Haus am Weimarer einlädt.
Der erfolgreiche Orthopädiemechaniker ist längst Arzt wenn auch ohne klassische medizinische Kenntnisse. Als beginnt auch nicht-orthopädische Gebrechen heilen zu wollen es zum Konflikt mit der Würzburger Ärzteschaft die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit ist beendet.

Die dunklen Jahre

1829 übergibt Heine das Institut an Neffen Bernhard Heine und siedelt nach Holland über. Er in Brüssel und Den Haag Häuser für Errichtung von Instituten. Zwischen Den Haag und errichtet er eine Seebadeanstalt Heine erkennt den des medizinischen Bades neben die Orthopädie setzt die Balneologie.
Als er versucht die Cholera mit zu heilen gerät er erneut in Konflikt der Schulmedizin. Auch die holländischen Ärzte schicken keine Patienten mehr.
Aus Bayern erreicht Heine die Nachricht ihm die Ausübung der Orthopädie verboten sei. erkrankt an der Brustwassersucht und stirbt am September 1838 in Scheveningen. Er wird in begraben dort wird ihm 1841 ein großes errichtet. In seiner Heimatgemeinde Lauterbach gibt es Gedenktafel die 1971 an der Kirchenmauer angebracht

Siehe auch

Literatur:

  • Hekler Hans:
    Johann Georg Heine ein Lauterbach den selbst bewunderte in D'Kräz (Beiträge zur Geschichte der und Raumschaft Schramberg) Heft 8 Schramberg 1988 auch online siehe Weblinks )
  • Hansen Heinz:
    Die Orthopädenfamilie Heine - Leben und Wirken einzelnen Familienmitglieder im Zeichen einer bedeutenden deutschen des neunzehnten Jahrhunderts Dissertation Dresden 1993
  • Schwarzmann-Schafhauser Doris:
    Im Spannungsfeld zwischen Medikasterei und "wissenschaftlicher" - Johann Georg Heine und die akademischen der Orthopädie
    Dissertation Würzburg 1994

Weblinks

  • Ältere Literatur hier
  • Ausführliche Biographie mit Bildern hier




Bücher zum Thema Johann Georg Heine

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Johann_Georg_Heine.html">Johann Georg Heine </a>