Er studierte in Rom bei Carlo was in seiner Formensprache und Verwendung von Bautypen für sein gesamtes Werk prägend bleiben In der früheren Forschung sind diese römischen immer etwas unterschätzt worden doch ist gerade Kirchenbau durchsetzt mit Motiven die Hildebrandt von und durch ihn vermittelt kennenlernen konnte. Selbst Profanbau wirken römische aber auch oberitalienische Erfahrungen deutlich nach.
1701 trat er in Wien das Amt des Kaiserlichen Hofingenieurs an. diesem Amt befindet er sich in ständiger zum Ersten Hofbaumeister Fischer von Erlach . 1720 wird er in den Adelsstand erhoben 1723 nach dem Tode Fischer von Erlachs Nachfolger als Erster Hofbaumeister.
Hildebrandts Ruhm als Architekt stützt sich allem auf seine Profanbauten. Mit dem Oberen Belvedere schuf er eines der genialsten Schlossbauten und beeinflusste mit der Würzburger Residenz den bedeutendsten Residenzbau seiner Zeit. Seine zeichnet sich aus durch ein feines Gespür körperhafte Kompositionen von großer Leichtigkeit ebenso wie reichhaltige plastische Details.
Sein größtes Talent liegt in der die Fassaden seiner Gebäude sind mit kunstvoll Bändern zu einem graphischen Ganzen geformt. Hierin er sich antipodisch zu Fischer von Erlach dem die architektonische Gliederung immer durchsichtig ist. werden die Silhouetten seiner Gebäude in Einzelteile was ihnen einen unruhigen und beweglichen Eindruck Man spricht hier vom Hildebrandtschen Pavillonsystem das beim Schloss Belvedere typisch zur kommt.
Hildebrandts gefällige Gestaltungsweise hat ihm eine Nachwirkung vor allem in Wien verschafft.
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