1920 arbeitet er als Assessor beim Landratsamt Hindenburg / Oberschlesien (heute: Zabrze ). Er wechselt dann als Regierungsrat an Reichsfinanzministerium nach Berlin. 1922 erfolgt die Ernennung zum Oberregierungsrat und 1924 schließlich zum Ministerialrat . 1929 wird er zum Ministerialdirektor ernannt und fortan die Etatabteilung des Reichsfinanzministeriums. 1931 übernimmt er zusätzlich die Leitung der
1918 heiratet er Ehrengard Freiin von Plettenberg. ihrer Ehe gehen vier Söhne und fünf hervor. 1925 wird er von Alfred Graf von adoptiert und führt seitdem den Namen Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk
1932 wird er von Reichskanzler Franz von Papen als Reichsminister der Finanzen in das berufen. Er behält dieses Amt auch unter Amtsnachfolgern Kurt von Schleicher und Adolf Hitler. Krosigk ist während gesamten NS-Zeit Reichsfinanzminister ohne jedoch Mitglied der NSDAP zu werden. Nach der letzten Kabinettssitzung 1938 konzentriert er sich auf die Verwaltung Amtes und tritt sonst politisch nicht mehr Erscheinung.
Desweiteren war er seit Mai 1945 formell letzter Reichskanzler des Deutschen Reiches bis zu seiner Verhaftung am 23. und der Auflösung der "Geschäftsführenden Reichsregierung" durch Alliierten. Er wird in Nürnberg inhaftiert und am 14. April 1949 wegen Kriegsverbrechen zu zehn Jahren Haft verurteilt kam bereits am 31. Januar 1951 aufgrund einer Amnestie wieder frei.
Danach lebte er in Essen und als Schriftsteller und Publizist tätig.
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