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Johann Michael Rottmayr


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Johann Michael Rottmayr (getauft 11. Dezember 1656 in Laufen an der Salzach ; † 25. Oktober 1730 ) war ein österreichischer Barockmaler . Er gilt neben Martino Altomonte als aus Mitteleuropa stammender Meister dieses Stils in

Er wurde in Venedig bei Karl Loth ausgebildet der einen Mischstil vermittelte. Ab 1689 ist er in Salzburg nachweisbar wo er es zum fürstbischöflichen bringt. Auch für die Grafen Althan war tätig.

Er erhielt 1703 das Adelsprädikat von Rosenbrunn . Ab 1706 lebte er dauernd in Wien und war dort sowie in Niederösterreichischen Klöstern tätig. Er wurde zunehmend von Peter Paul Rubens beeinflusst und von Johann Bernhard Fischer von Erlach sehr geschätzt. Seine Fresken zeichnen sich expressive Erlebnishaftigkeit und eine klare Raumkonzeption aus. seinem Spätwerk wird die Farbskala immer heller kühler.

Werke

  • 1689 - Salzburg Residenz Karabinersaal: Deckenfresko mit einer allegorischen der vier Elemente
  • 1695 - Vranov ( Frain ) ( Mähren ): Kuppelfresko des Ahnensaals der Althans - Zusammenarbeit mit Fischer von Erlach
  • 1697 - Salzburg Dreifaltigkeitskirche: Kuppelfresko einer Marienkrönung. ist dass kein Himmelsblau verwendet wird: auf Illusion eines Freiraums wird verzichtet.
  • 1703 - Kuppelfresko der Jesuitenkirche in Breslau
  • 1706 Palais Liechtenstein: Fresken im Vestibül und der terrena
  • 1711 Salzburg: Fresko in der Schönen Galerie Hier wird ein illusionistischer Deckendurchbruch gemalt allerdings eine Wolke über den Architekturrand gezogen.
  • 1714 Kuppelfresko der Peterskirche in Wien
  • 1716 - 1722 : Freskenausstattung der Melker Stiftskirche . Im Langhaus wird die Gurteinteilung der zur Gliederung der Frsken benützt. Dargestellt wird "Via Triumphalis" des Benediktinerordens .
  • 1726 - 1729 : Kuppelfresko der Karlskirche in Wien. Dargestellt wird eine Fürbitte Heiligen Carlo Borromeo bei Maria.
  • 1730 : Deckenfresko der Stiftskirche Klosterneuburg : Himmelfahrt Mariens

Daneben gibt es noch zahlreiche Altarbilder in Heiligenkreuz oder Melk .

Ein Deckenfresko im Schloss Schönbrunn aus den 1710er Jahren das als eines seiner Hauptwerke ging beim Umbau des Schlosses in den 1740er Jahren verloren.




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