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Johann Peter Hebel


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Johann Peter Hebel (* 10. Mai 1760 in Basel ; † 22. September 1826 in Schwetzingen ) war ein deutscher Dichter.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Seine Kindheit verlebte Hebel während der in Hausen im Wiesental ( Südschwarzwald ) wo seine Eltern Weber waren. Im Sommer arbeiteten die Eltern Dienstleute in einem Basler Patrizier -Haus. Hebel besuchte ab 1766 die Volksschule in Hausen und ab 1769 die Lateinschule in Schopfheim . In den Sommermonaten war er Schüler Gemeindeschule in Basel und ab dem Jahre 1772 des dortigen Gymnasiums am Münsterplatz.

Nicht ganz ohne eigene Mittel aber unterstützt von Förderern konnte H. 1774 ins Karlsruher Gymnasium illustre eintreten das er 1778 abschloss. Nach einem zweijährigen Theologiestudium (1778-1780) in Erlangen trat er eine Stelle als Hauslehrer Vikar in Hertingen an und wurde 1783 zum Präzeptoratsvikar (Hilfslehrer) am Pädagogium in ernannt. 1791 berief man ihn zum Subdiakon ans Gymnasium. Professor für Dogmatik wurde er im Jahre 1798 und unterrichtete bis 1814 als Gymnasiallehrer vielfältige Unterrichtsfächer.

Hebel blieb bis zu seinem Lebensende Karlsruhe. 1792 wurde er zum Hof diakon 1798 zum a. o. Professor 1808 zum Direktor des Gymnasiums 1819 zum Prälaten der lutherischen Landeskirche und dadurch Mitglied der ersten des badischen Landtags ernannt.

Johann Peter Hebel starb auf einer am 22.9.1826 in Schwetzingen . Dort ist auch seine Grabstättte.

Werke

Hebels Werk besteht aus den alemannischen Gedichten den Kalendergeschichten sowie den Briefen seine Freunde die ein wichtiger Bestandteil der Briefliteratur darstellen. Weniger bekannt sind die biblischen die H. als Schulbuch für den evangelischen Religionsunterricht in Baden verfasste.

  • Alemannische Gedichte . Für Freunde ländlicher Natur und Sitten 1803 anonym zweite Auflage 1804 mit Verfasserangabe)

  • Der Rheinländische Hausfreund . Kalendergeschichten über mehrere Jahrgänge (1803-1811).

  • Bekannte Gedichte :
    • Die Vergänglichkeit
    • Der Mann im Mond
    • Auf den Tod eines Zechers
    • Das Gewitter
    • Der Statthalter von Schopfheim

  • Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes (Cotta Stuttgart 1811; zweite Auflage 1818) der Kalendergeschichten mit wenigen Auslassungen und Umstellungen.

  • Bekannte Kalendergeschichten
    • Unverhofftes Wiedersehen
    • Kannitverstan
    • Die drei Diebe
    • Wie der Zundelfrieder und sein Bruder dem Dieter abermal einen Streich spielen
    • Wie der Zundelfrieder eines Tages aus Zuchthaus entwich und glücklich über die Grenzen
    • Der Heiner und der Brassenheimer Müller
    • Der Lehrjunge
    • Wie sich der Zundelfrieder hat beritten gemacht

- Biblische Geschichten . Für die Jugend bearbeitet. (Cotta Stuttgart

- Briefe . Hrsg. Wilhelm Zentner. 2. Bde.; Karlsruhe.

Qellen / Schriften über Hebel

Weblinks




Bücher zum Thema Johann Peter Hebel

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