Johann V. war der Sohn von Peter II. von Portugal und dessen zweiter Gemahlin Sophie von der Pfalz. Nach dem Tode Vaters bestieg er 1706 den portugiesischen Thron.
Unter ihm wurde in Portugal der Absolutismus eingeführt nachdem die Cortes die portugiesische Ständeversammlung über die der bis jetzt an der Regierung beteiligt war seit 1696 nicht mehr einberufen worden war. Johann wird als fähiger Staatsmann hoch gebildet und interessiert geschildert der sich Ludwig XIV. von Frankreich zum Vorbild nahm. Wie in Frankreich sich auch in Portugal die Adeligen nicht um ihren Landbesitz sie sanken zu reinen herab. Seinen Reichtum den der König in Tradition anderer absolutistischer Könige in Bauten zum Ruhme anlegt (Klosterpalast von Mafra Universitätsbibliothek von Coimbra Aquädukt von Águas Livres in Lissabon) aus dem brasilianischen Goldhandel. In seine Regierungszeit fiel das des spanischen Erbfolgekrieges . Einer portugiesischen Armee unter der Führung Marquês das Minhas gelingt es Madrid einzunehmen die Spanier und Franzosen siegen aber in der Schlacht von Almansa ( 1707 ) der Franzose René Duguay-Trouin plündert Rio de Janeiro . 1713 schließen Portugal und Frankreich Frieden 1715 schließlich auch Portugal und Spanien .
Johann V. tritt auf Seite des Papstes in einen Krieg gegen die Türkei ein (Seeschlacht von Matapan 1717 ) gerät jedoch bald in Gegensatz zum Heiligen Stuhl als er versucht mehr Einfluß auf katholische Kirche in Portugal zu gewinnen. Erst als Papst einwilligt daß alle Bischöfe Lissabons den eines Kardinals und Patriarchen bekommen und dem König selbst den „Allergläubigster König“ ( o Rei fidelíssimo ) verleiht versöhnen sich König und Papst Unter Johann V. hatte das Land ein goldenes Zeitalter“ erlebt von dem viele der dem König errichtete großartigen Bauten heute noch