Andreae war ein Sohn des Johannes ( 1554 - 1601 ) der Superintendent von Herrenberg und später von Königsbrunn war. Seine Mutter Maria Moser als Witwe nach Tübingen und war 1607 - 1617 Hofapothekerin. Der junge Andreae studierte 1604 - 1606 Theologie und Naturwissenschaften. Er wurde vom und vom Kirchendienst zurückgestellt vermutlich weil er der Heirat des Kanzlers Enzlin ein Pasquill dessen Tür geheftet hatte. So unterrichtete er Adlige und wanderte mit seinen Zöglingen durch Schweiz durch Frankreich Österreich und Italien. 1612 nahm er seine thelogischen Studien in wieder auf und nach dem Schlußexamen 1614 wurde er Diaconus in Vaihingen an der Enz 1620 Stadtpfarrer in Calw . Hier reformierte er das Schul- und und richtete die Armenpflege und andere Hilfsdienste Zu diesem Zwecke gründete er die "Christliche Gesellschaft". Für den Wiederaufbau der Stadt die der Schlacht von Nördlingen (1634) durch die Heere total niedergebrannt und verwüstet und von Pest heimgesucht wurde hat er Geld beschafft tatkräftige Hilfe geleistet. 1639 wurde er Hofprediger Konsistorialrat in Stuttgart wo er für eine grundlegende Kirchenreform U. a. hat er sich um die und Weiterführung des Tübinger Stift s verdient gemacht. 1646 wurde er in " Fruchtbringende Gesellschaft " aufgenommen wo er den Gesellschaftsnamen "der trug. 1650 übernahm er die Leitung der Bebenhausen 1654 wurde er Abt der evangelischen Klosterschule Adelberg. Sein Anteil an der Entstehung der ist umstritten. Er hat in seiner Autobiographie "Chymische Hochzeit" als sein Werk bezeichnet. In Schriften wird die Alchemie verspottet und neben Kunst Theater und Astrologie zu den weniger Wissenschaften gezählt.
Johann Valentin Andreae: Gesammelte Schriften. Hrsg. Wilhelm Schmidt-Biggemann. Stuttgart- Bad Cannstatt Frommann-Holzboog ISBN 3-7728-1426-3 (Bisher erschienen Band 2 5 7 16)