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Johann von Luxemburg


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Johann von Luxemburg (Jan Lucemburský) (* 10. August 1296 26. August 1346 in Crécy gefallen) später der Blinde genannt war von Böhmen und Erbkönig von Polen.

Johann war Sohn Kaiser Heinrichs VII. hatte das Herz eines unsteten Landfahrers dauernd leere Taschen. Er galt als der Turnierheld seiner Zeit doch errang er um nur spärliche Verdienste. Als Heinrich 1308 zum König gewählt wurde belehnte er Johann mit der Grafschaft Luxemburg . Am 31. August 1310 wurde der noch sehr junge Johann dem Königreich von Böhmen beleiht und kurz in Speyer mit der Prinzessin Elisabeth vermählt.

Noch im gleichen Jahr im Oktober das junge Paar mit einem Truppenkontingent nach aus belagerte die damals reichste Stadt Kuttenberg Eroberung ihm nicht gelang. Also wandte er dem kleinen Städtchen Kolin zu und wurde geschlagen. Dies war kein günstiger Auftakt für neue Königsmacht. Als er endlich im Prag wo er am 7. Februar 1311 gekrönt wurde hatte er noch nichts Dadurch verlor er die Unterstützung Annas der Elisabeths die mit dem Kärntner Herrscher Heinrich verheiratet war.

1313 war für Johann ein Unglücksjahr. Das Unternehmen des Heinrich VII. der Italienfeldzug wurde zur Familientragödie. Drei nach der Kinderhochzeit von Speyer wäre das Luxemburg beinahe erloschen. Johann war nun 17 alt und Vater einer Tochter. Vergebens bemühte sich nun als Nachfolger seines Vaters deutscher zu werden. Es gelang ihm nicht die Kurfürsten auf seine Seite zu ziehen. Die fiel 1314 auf den Bayern Ludwig und Johann musste sich fügen. Fortan die Luxemburger und die Wittelsbacher gemeinsam gegen Habsburgerische Gewinnstreben.

Nun gab es viele aussenpolitische Themen behandeln. In Frankreich starb das Haus des Philipp IV. zuerst holte der Tod den Vater dann alle seine Söhne in Polen musste sogenannte König Ellenlang Ladislaus Lokietek die schwierigsten um Macht und Königtum überhaupt austragen Robert von Anjou inzwischen König von Ungarn stand mit Slowaken im Krieg. Erst acht Jahre später sich das europäische Königstum wieder stabilisiert.

Inzwischen sah sich Johann gezwungen den stärker an der Macht zu beteiligen was in einem Bürgerkrieg endete. Dies endete in Johann den Mainzer Kurerzbischof zum Generalkapitän von ernannte und das Land verließ. 1317 hatte der Hochadel nicht nur mit Krieg gedroht sondern auch mit der Wahl Habsburgers. Dies führte schließlich die Interessen des und des Deutschen Königs zusammen. In diesem zerbrach die Ehe Johanns endgültig.

Ab 1323 versuchte Johann sein Anspruch auf der polnischen Krone durchzusetzen wollte aber später darauf Obwohl Johann anfänglich Ludwig als Kaiser unterstützte das Verhältnis zwischen den beiden zusehends schlechter.

1327 erlosch im Westen Böhmens eine alte das ehrwürdige Haus der Kapetinger die stabilste und mächtigste Familie der Königshäusern. Als folgenschwere Entscheidung wurde dort Philipp VI. aus dem Hause Valois auf den Königsthron erhoben. Diese Entscheidung zu einem langen Krieg dem Hundertjährigen Krieg führen.

Philipp und Johann waren gemeinsam erzogen und Johann versuchte rasch die alte Bande zu knüpfen. So schickte er ein starkes an die Seite des Franzosen.

Inzwischen erinnerte er sich an ein Versprechen das er der Kirche gegen eine gemacht hatte: Einen Kreuzzug. Nicht ins heilige und nicht nach Spanien sollte dieser gehen sondern auf der der Deuschen Ritter gegen die Litauer. Ein solcher Kreuzzug einen besonderen Stellenwert in jenen Jahren. Dies als Zug gegen das Heidentum und damit Unterstützung des preußischen Ordensstaates also quasi kirchlich Adelssport wo sich die verschiedenen Nationen trafen Ausnahme Polens welches ein Feind des Deutschordens Diese tiefe Feindschaft war Johann auf jedenfall Er verlieh seinen polnischen Königsanspruch dem Ritterorden wollte dafür die Bestätigung seiner Ansprüche.

König Johann und Kaiser Ludwig von Bayern begegneten einander 1330 . Ludwig hatte sich inzwischen den Ruf Unzuverlässigkeit angeeignet. Durch den Papst war er exkommuniziert so führte er als weitere härestrische Demonstration einen Italienfeldzug an. Johann hingegen kluger Zurückhaltung zwischen Papst und Kaiser war den letzten Jahren ein mächtiger Lehnsherr geworden hätte eigentlich des Kaisers Thron fordern können. er langezeit von den Geschichtsschreiber nur belächelt trug er nun mit dem Bayern scharfsinnige wirksame Händel. Waren viele seiner Feldzüge gescheitert nun der Spruch herum dass man ohne keinen Handel gut zu Ende bringen konnte. war so etwas wie der Schiedsrichter und Europas geworden. Johann hielt die Stellung des Königs bis dieser glücklos von Italien kehrte. schien auf dem Höhepunkt seiner Erfolge zu und so reifte in ihm ein neuer Er wollte nach Oberitalien aufbrechen.

Dieser Italienplan war allerdings im Gegensatz Vertrag den er in diesem Anliegen mit dem Bayern schmiedete wenig solide: Er verheiratete achtjährigen zweiten böhmischen Königssohn Johann Heinrich mit zwölfjährigen kärntner Erbtochter Margaretha. Diese Ehe wurde nie vollzogen was einen Rückschlag für Johann Hatte er doch in der Vergangenheit mit Ehebande sein Territorium beträchtlich erweitern können und Bündnisse geschlossen.

Johann der fremdbleibende Böhmenkönig zog von nach Trient geheimnisvoll wie so oft und kaiserlichem Misstrauen verfolgt. Als Grund für den nach Italien nannte er den Besuch der seiner Eltern siehe Heinrich VII. von Luxemburg . Doch schon bald erschienen Gesannte aus bei ihm und baten ihn um die über ihre Stadt: Mastino della Scala der von Verona bedrohte sie. Gerade diese Stadt die sich einst seinem Vater Tod und Niederlage widersetzte öffnete seine Tore von Luxemburg. Della Scala zog in einer von Dannen der leichte Erfolg zog seine Binnen drei Monaten unterstellten sich alle wichtigen der Lombardei seiner Schutzherrschaft. Das war rasch Beute die es gegen Papst und den Philipp VI. und auch gegen den aus Sizilien Ungarenkönig Robert von Anjou zu verteidigen galt.

In den Ostertagen 1331 trat sein 1316 geborener Sohn und Thronfolger Karl an seine Seite. Seit dem war Luxemburgische Politik um ein neues Element reicher. lernte bald seinen Vater zu korrigieren aber selbstständig zu handeln. Er war es der Kronprinz mit sanften 17 Jahren ohne Rücksprache seinem Vater Krieg gegen Florenz befahl. Auch hatte der Vater nach seinen politischen Interessen nämlich mit der Schwester König Philipps von Drei Jahre später band sich Johann mit Ehe mit Beatrix von Bourbon selbst ans Bein.

Ludwig der Bayer der Getäuschte führte der Zwischenzeit nicht nur Drohungen gegen ihn Feld. Bei Feldzügen gegen Johann wuchs die Qualition. Währenddessen fiel seine florentiner Machtsphäre. Nach folgten Niederlagen in Italien. Dort konnte Johann mehr Fuss fassen. Limburg zu erobern das Dynastie 1288 verloren hatte misslang ihm ein Jahr Kärnten verlor er durch Ludwigs Politik. Auch entglitt ihm. 1336 verzichtete er gegen eine finanzielle Abfindung jene schlesische Herzogtümer die inzwischen von Böhmen lehnsabhängig geworden auf die polnische Krone.

Johann von Luxemburg der große Reiter Turnierheld der gewandte Diplomat und glänzende Kavalier 1337 auf dem rechten Auge erblindet. Dies eine Luxemburgische Erbkrankheit. Drei Jahre später verlor nach einer missglückten Operation durch Guy de Chauliac auch das linke Auge und hieß der Blinde. Er trug dieses Leid nicht Humor.

Ein Jahr später entriss der Kaiser den Luxemburgern. Und doch blieb genug. Ihm es nämlich Schlesien zu sichern. Die Freund- Bande zwischen den Luxemburger und den Wittelsbacher ein symbolisches Ende: Johann fiel auf dem bei Crécy im Jahr 1346 . Als ihm Ludwig zu Hilfe eilen erlitt er einen Herzanfall und starb ebenfalls.

Siehe auch: Liste der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Liste der Herzöge und Könige von Böhmen

Vorgänger Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Nachfolger
Heinrich_VII. (HRR) Herrscher des Heiligen Römischen Reichs Ludwig der Bayer



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