Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. September 2014 

Johannes Baader


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Johannes Baader (* 22. Juni 1875 in Stuttgart ; † 15. Januar 1955 in Adeldorf (Niederbayern)) war ein deutscher Architekt Schriftsteller Dadaist und Aktionskünstler.

Baader stammte aus einer Handwerkerfamilie. Er 1892-1895 die Baugewerbeschule in Stuttgart und studierte 1898-1899 Architektur. 1905 lernt er Raoul Hausmann kennen der ihn in den Kreis Berliner Dadaisten einführt. Baaders Weltauffassung ist kulturpessimistisch religiös-okkultistisch. Als Mensch und Künstler war er missionarischem Drang erfüllt der zu exzentrischen Ideen Produktionen führte. 1906 plante Baader den Bau Welttempels für den Internationalen interreligiösen Menschenbund . In einer Brieffolge ( 14 Briefe Christi 1914) gab er sich als der Christus aus. Nach aufsehenerregenden Happenings im Berliner Dom (November 1918) und im neuen Weimarer (Flugblatt Grüne Leiche Frühjahr 1919) nahm er an der Dada -Messe 1920 teil. Als Oberdada veranstaltete er mit Raoul Hausmann und Richard Huelsenbeck Dada-Tourneen und gründete 1921 die Erste Intertellurische Akademie . Ab 1925 arbeitete er als Journalist Hamburg seit 1941 arbeitete er wieder als Er starb in einem Altersheim in Niederbayern.

Werke

  • Johannes Baader: Oberdada. Schriften Manifeste Flugblätter Billets und Taten. Hg. von Hanne Bergius. Lahn-Giessen Verlag 1977. ISBN 3-87038-046-2

Weblinks



Bücher zum Thema Johannes Baader

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Johannes_Baader.html">Johannes Baader </a>