Der Name Honterus ist die latinisierte von Honter der siebenbürgischen Bezeichnung für Holunder (Holler Holder). (Sein Druckerzeichen war die Krone mit dem Wurzelwerk eines Holunderstrauches.)
Der Vater Georg Holer ein Lederer zur reichen Bürgerschicht Kronstadts. Neben dem Wohnhaus er noch eine Gerberei und einen Meierhof.
Johannes erhielt in Kronstadt eine gründliche vermutlich durch die Dominikaner . Dank des wohlhabenden Vaters schrieb er 1520 an der Universität in Wien ein und erhielt dort Anfang 1525 den Magistertitel als Johannes Holler Coronensis .
Als Wien 1529 von den Türken belagert wurde flüchtete nach Regensburg wo er bereits den latinisierten Namen Johannes Hynter-Hunterus führte. Im Frühjahr 1530 befand er sich an der Universität Krakau wo er eine griechische und lateinische Grammatik schrieb. Im darauffolgenden Jahr hielt er wenige Monate in Nürnberg auf. In Basel verweilte er als Verlagslektor und Holzschneider und kehrte im Januar 1533 nach Kronstadt zurück wo er eine Druckerei einrichtete um seinen eigenen Werken die zu ermöglichen.
Danach verließ er seine Heimatstadt nur einmal vermutlich um Luther in Wittenberg zu treffen.
1543 Reformationsbüchlein über die Durchführung der Reformation Siebenbürgen Nachdruck in Wittenberg im gleichen Jahr einem Vorwort von Philipp Melanchthon ) sowie die erste siebenbürgische Schulordnung
1544 Handbuch des bürgerlichen Rechts ( compendium iuris civilis in usum civitatum ac Saxonicarum in Transylvania Zusammenfassung des Zivilrechtes zum Gebrauch der Bürger und Bewohner in Siebenbürgen)
1547 Kirchenordnung aller Deutschen in Siebenbürgen